Was war da eigentlich im letzten Jahr?

20. Januar 2026   Sabine Engelhart
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Mark Twain hatte seinen 190-ten Jahrestag. Er wurde, am 30. November 1835, geboren.

Sein Material, das waren die Buchstaben und viele von uns kennen seine Geschichten. 

Aber was umgeben eigentlich Mark Twain für Zahlen? 

Jeder Name enthält Buchstaben und jeder Buchstabe hat eine Zahl.

Das A hat eine 1 – das B eine 2 – das X eine 24 – das Y 25 und – das Z 26. Unser Alphabet hat 26 Buchstaben und zählt man noch die mit den Pünktchen oberhalb des Buchstabes Ä, Ö, Ü dazu und auch das ß, dann sind es sogar 30 Buchstaben. 

Ah, 30 und schon sind wir bei Mark Twain: der 30te, sein Geburtstag und geboren im November, also der 11. des Monats. Die 11, die 11 ist eine Primzahl: Also mal Mark Twain und die Primzahlen.

Ok, fangen wir an: Mark Twain, das macht zusammen erstmal 9 Buchstaben. Auf was kommen wir, wenn wir den Buchstaben ihre Zahlen zuordnen?

Die Berechnungen für Mark Twain:

M=13, A=1, R=18, K=11 ergibt 43; 

T=20, W=23, A=1, I=9, N=14 ergibt 67.

Ah ha, da mal draufgeschaut sehen wir einige Primzahlen 13 – 11 – 23 – und 43 – 67 ergibt also 5, wieder eine Primzahl.  

Primzahlen sind lustig und unkonventionell – folgen sie doch keinen Regeln in der Regelmäßigkeit, außer dass sie durch 1 oder mit sich selbst teilbar sind – aber sonst: sie tauchen auf wann sie wollen und bleiben dort und man muss sie so hinnehmen wie sie sind. 

Primzahlen sind eigenwillig wie Tom Sawyer oder Huckleberry Finn – eigenwillig und abenteuerlustig (mischen sie sich doch einfach mal in so mach Formeln ein) und sie enden nie, wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn – ein Buch für die Ewigkeit.

Mark Twain, seine Geschichten enden nie, sie werden immer weiter gereicht – wie Primzahlen.

Was hätte Mark Twain über Zahlen gesagt?  Wir wissen es nicht. Über die deutsche Sprache wissen wir von seinen Äußerungen mehr. Er fand sie schön, interessant, wortreich aber auch schwer, sehr schwer und ehrlich gesagt, wir Alle auch: einfach schrecklich schön.

Schrecklich – schön: Mark Twains „The Awful German Language“ – Der Film ist zu der Woche der Vielfalt 2023 entstanden. Es war eine schöne, humorvolle Zusammenarbeit mit der Bücherhalle Dehnhaide, der Kirchengemeinde Alt Barmbek – Dulsberg, dem Barmbek Basch und dem Kulturpunkt Basch.  Eine Veranstaltungsreihe aus Hamburg, dem Bezirk Nord, die alle dazu einladen, die Vielfalt des Kulturellen zu bereichern. 

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Beitragsfoto: Markus Krisetya / unsplash.com