In Hamburg und Drumherum – Haus der Natur

19. Juli 2021   Kirsten Michalski
Freizeit, Hamburg, In Hamburg und Drumherum  

Im letzten Jahr haben wir das Haus der Natur im Hamburger Nordosten schon einmal als Stopp beim Besuch des Guts Wulfsdorf vorgestellt. In dieser Ausgabe von „In Hamburg und Drumherum“ nehmen wir uns dieses versteckte Schmuckstück noch einmal vor und sagen ganz: Klare Empfehlung für euren nächsten Ausflug ins Grüne.

Das Haus der Natur findet man an der Grenze zwischen Hamburg und Ahrensburg, etwa 30-40 Minuten vom Hamburger Zentrum entfernt. Inmitten einer wunderschönen Parkanlage liegend, wird es vom Verein Jordsand vor allem als Ausstellungs- und Veranstaltungsort, aber auch als Büro genutzt.

Der Park – der übrigens offiziell als Naturerlebnisraum gilt – lädt zum Erkunden bei einem ausgiebigen Spaziergang ein. Besondere Baumarten, versteckte Wege und mehrere Teiche wollen von Groß und Klein entdeckt werden. Verschiedene Stationen bringen spielerisch Wissen über Flora und Fauna näher und sind eine schöne Ergänzung, besonders für Kinder.

Im Haus selbst kann man eine Dauerausstellung zur Arbeit des Vereins, kostenlos oder gegen freiwillige Spende, besuchen. Seit Mitte Juli findet dort außerdem eine Foto-Austellung statt.

Und wer noch tiefer einsteigen möchte, der kann an einer der zahlreichen Führungen des Vereins teilnehmen, die wieder regelmäßig stattfinden. Mehr dazu unter: https://www.jordsand.eu/

In Hamburg und Drumherum – Alster im Frühling

6. April 2021   Kirsten Michalski
Freizeit, Hamburg, In Hamburg und Drumherum  

Zugegeben, nach einem Jahr Corona ist die Lust nach ausgiebigen Spaziergängen auch bei uns nicht mehr so groß. Aber die gute Nachricht ist, der Frühling naht. Und nach dem grauen Winter sieht die Stadt wieder ganz anders aus:

Die Alster ist zwar als Ausflugsziel kein Geheimtipp mehr. Aber wer zur Zeit der Kirschblüte noch nicht dort gewesen ist, sollte in diesem Jahr die Gelegenheit auf keinen Fall verpassen. Besonders der Blick durch die rosa Blütenpracht auf den Jungfernstieg sowie die Türme des Rathauses und der Kirche St. Jacobi kann sich sehen lassen. Wir empfehlen: Kaffee und ein Stück Kuchen mitnehmen und sich auf einer Parkbank die Sonne (die hoffentlich bald wieder mehr rauskommt) ins Gesicht scheinen lassen.

In Hamburg und Drumherum – „Soul Pauli“

29. Januar 2021   Kirsten Michalski
Corona, Freizeit, Hamburg, In Hamburg und Drumherum, Kunst  

Ihr habt Lust mal wieder eine Ausstellung zu besuchen und wollt nicht bis zum Ende des Lockdowns warten? In dieser Ausgabe von „In Hamburg und Drumherum“ schicken wir euch nach St. Pauli – virtuell und ganz bequem vom Sofa oder direkt vor Ort, ausgestattet mit eurem Handy.

„Soul Pauli – the Corona friendly Exhibition“ ist ein Fotoprojekt des Hamburgers Christian Heidemann, das die Gebäude des Stadtteils vorstellt und die Geschichten dahinter erzählt.

Bei einem Spaziergang durch’s Viertel weisen euch eine digitale Karte und kleine Hinweisschilder den Weg. Scannt einfach mit eurem Handy die QR Codes und ihr erfahrt mehr über das jeweilige Haus und was sich hinter den Fassaden abspielt(e).

Wem es zu Hause grad am wohlsten ist, besucht einfach die Website https://soul-pauli.de/, denn auch hier könnt ihr in Fotos und Geschichten eintauchen.

Der Eintritt ist übrigens selbstverständlich frei. Aber wer dennoch einen (guten) Beitrag leisten möchte, ist herzlich aufgerufen, sich mit einer Spende an Hinz&Kunzt zu beteiligen. Alle Infos dazu finden ihr ebenfalls auf der Seite.

In Hamburg und Drumherum – drei Klassiker

24. Dezember 2020   Kirsten Michalski
Corona, Freizeit, Hamburg, In Hamburg und Drumherum  

In diesem Jahr ist ja bekanntermaßen alles etwas anders. Was aber wohl gleich bleiben wird, ist der Wunsch nach den Feiertagen, die Wohnung oder das Haus mal wieder zu verlassen und sich bei einem Spaziergang den Wind um die Nase wehen zu lassen.

Für unsere Weihnachts-Ausgabe von „Hamburg und Drumherum“ haben wir uns dieses mal für drei echte Hamburger Klassiker entschieden, die niemals langweilig werden und trotzdem genug Möglichkeit bieten, den nötigen Abstand einzuhalten.

Hamburger Speicherstadt

Hand auf’s Herz, wann habt ihr das letzte Mal diesem wunderbaren Wahrzeichen unserer Stadt einen Besuch abgestattet? Wird es nicht mal wieder höchste Zeit?

Auch wenn Wasserschloss und Teekontor zurzeit geschlossen sind, bieten sie doch immer wieder die Gelegenheit für ein schönes Fotomotiv. Von hier ist es dann auch nicht mehr weit zum schönen Fleetschlösschen und natürlich zur imposanten Elbphilharmonie.

Übrigens: Wer unterwegs noch Proviant wünscht, hat die Möglichkeit in der Speicherstadt Kaffeerösterei Halt zu machen. Hier werden auch über die Feiertage Kaffeespezialitäten und Essen zum Mitnehmen angeboten.

Speicherstadt

St. Pauli Landungsbrücken

Die Profis unter uns besuchen natürlich die Speicherstadt und die Landungsbrücken zusammen in einem langen Spaziergang. Wem das zu viel ist, der macht einfach zwei Besuche draus. Die Landungsbrücken selbst bieten für alle Familienmitglieder, besonders natürlich Kinder, viel zu sehen. Mit der Bahn sind sie einfach zu erreichen und wenn es zu doll regnet, kann man einfach einen kurzen Stop im Alten Elbtunnel einlegen.

Übrigens: Die Fähren, die unter anderem an den Landungsbrücken anlegen, können mit einem regulären HVV Ticket genutzt werden. Wer also nicht auf eine Bootstour verzichten möchte, hat die Möglichkeit mit der Fähre 62 in nur wenigen Minuten den Hamburger Fischmarkt, Dockland oder den Museumshafen Övelgönne am Elbstrand zu erreichen. Oben an Deck ist es zwar frisch, aber dafür umso besser geschützt. Es gilt natürlich – wie in allen öffentlichen Verkehrsmitteln – auch hier Maskenpflicht.

Hamburger Rathaus und die Binnenalster

Die Weihnachtsdekoration in der Innenstadt kann sich auch in diesem Jahr sehen lassen. Wie wäre es also mal mit einem klassischen Schaufensterbummel durch den Neuen Wall oder die Colonnaden. Sogar bei trüben Wetter ist das Hamburger Rathaus noch ein gewaltiger Anblick und bietet die Gelegenheit für schöne Bilder.

Und natürlich muss auch hier nicht auf Wasser und Möwen verzichtet werden. Die Schiffe fahren zwar zurzeit nicht, sind aber neben dem über 15 m hohen Weihnachtsbaum, der die Fontäne im Winter ersetzt, sehr schön anzusehen.

Übrigens: 12.000 einzelne Lichter schmücken den Baum. Ein Besuch am Abend lohnt sich also hier besonders.

In Hamburg und Drumherum – Instagram-Geheimtipps

3. Dezember 2020   Kirsten Michalski
Corona, Freizeit, Hamburg, In Hamburg und Drumherum  

In unserer Kategorie „In Hamburg und Drumherum“ stellt euch Instagramer Thomas heute seine liebsten Ausflugsziele vor, die nicht nur echte Geheimtipps sind, sondern vor allem auch eine tolle Gelegenheit für Fotos bieten. Wer mehr von Thomas und seinen großartigen Bildern sehen möchte, der findet den 36-jährigen Freiberufler aus Ottensen übrigens auf Instagram hier: https://www.instagram.com/themodernleper/

Bunthäuser Spitze

Etwas fernab im Süden thront das Leuchtfeuer Bunthaus – Hamburgs kleinster Leuchtturm.

Dieser Ort lässt sich perfekt bei einem ausgedehnten Sonntagsspaziergang entdecken und den Weg dorthin kann man sich je nach Lust und Tagesform selbst gestalten. Entweder man fährt einen Großteil mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und geht nur das letzte Stück zu Fuß zur Spitze. Oder aber man schnürt das feste Schuhwerk ordentlich, packt den Rucksack mit etwas Proviant und startet fernab vom städtischen Treiben eine kleine Wanderung durch den Wilhelmsburger Südosten. 3km lang, 400m breit und mit ca. 500 Pflanzenarten zeigt das kleine Naturparadies Heuckenlock, dass Artenvielfalt auch nahe Autobahn und Großstadt möglich ist. Auf dem Wanderweg lässt sich das Naturschutzgebiet auf eigene Faust erkunden.

Der grüne Landstrich befindet sich im Stromspaltungsgebiet der Elbe und in dieser tidebeeinflussten Auenlandschaft ist es mehr als einfach den Kopf freizubekommen und die Natur einfach auf sich wirken zu lassen. Besonders ist auch das Süßwasserwatt: Das Gebiet ist von Prielen durchzogen, wie man es sonst eher von der Nordsee kennt.

Unweit von dem Gebiet gelangt man dann zur Bunthäuser Spitze. Neben ganz viel Natur bietet das Idyll noch einen Wohnmobilstellplatz mit Blick auf die Elbe, die kleine Bunthaus Brauerei, in der echtes Wilhelmsburger Bier gebraut wird ist dort ansässig und das Elbe- Tideauenzentrum informiert über die Besonderheiten der von den Gezeiten geprägten, wertvollen Lebensräume.

Der Weg führt auf dem Leitdamm unter raschelnden Linden entlang durch ausgedehnte Schilfzonen. Auf beiden Seiten des Weges begleitet das Wasser – die Norder- und die Süderelbe. Am Ende des Pfades „thront“ dann schon der rot-grüne Turm. Obwohl das Nordlicht mit einer Höhe von 6,95m über dem Erdboden das kleinste Leuchtfeuer Hamburgs ist, bietet sich von oben ein schöner Blick auf die langgezogene Schilffläche der Bunthäuser Spitze. An dieser Stelle teilt sich die Elbe für 15km in Norder- und Süderelbe und die beiden entstandenen Elbarme umschließen die heutige Elbinsel Wilhelmsburg.

Das kleine, hölzerne Bunthaus steht bereits seit 1913 an Ort und Stelle und wurde 1977 außer Dienst gestellt. Heute kümmert sich ein eingetragener Verein auf Initiative des letzten Hamburger Stackmeisters um den Erhalt des Turmes, der anlässlich des 800. Hamburger Hafengeburtstages 1989 restauriert wurde.

Der Hirschpark 

Der Hirschpark im Hamburger Stadtteil Nienstedten macht seinem Namen alle Ehre. Seit etwa 150 Jahren schon findet man im wohl schönsten Park an der Elbchaussee Hirsche und anderes Damwild.  

Nicht ohne Grund ist die Parkanlage ein beliebtes Ausflugsziel für Familien, da es neben dem imposanten Wild in dem umzäunten Gehege zudem noch Enten, Kaninchen und in den wärmeren Jahreszeiten Gänse und Pfauen zu beobachten gibt. 

Auch die Flora des eingetragenen Gartendenkmals hat einiges zu bieten. Besonders beliebt ist der eindrucksvolle Berg-Ahorn, der als erster Baum in der Hansestadt zum Nationalerbe erklärt worden ist. Der rund 270 Jahre alte Baum, ist mit seinen 22m Höhe und der 36m breiten Krone ein beliebtes Fotomotiv und Abenteuerspielplatz für Kinder.

Abrunden lässt sich der Ausflug dann noch mit einem Besuch im reetgedeckten Café und Restaurant „Witthüs“, welches z.B. mit der hauseigenen Kuchen-Spezialität „Qualle auf Sand“ lockt. 

Wer danach noch mit der dort getankten Energie seinen Spaziergang etwas ausweiten möchte, kann sich vom roten Leuchtfeuer am Elbufer leiten lassen und den Weg vom Geesthang abwärts an der Elbe entlang fortführen.

Wohldorfer Wald

Der Wohldorfer Wald befindet sich am Rande des Naturschutzgebietes Duvenstedter Brook ganz im Nordosten der Stadt. Die ca. 40 Autominuten vom Hamburger Zentrum aus lohnen sich jedoch allemal, da sich der größte zusammenhängende Laubwald Hamburgs bestens eignet, um einfach mal abzuschalten und den Trubel der Stadt hinter sich zu lassen. Die Baumvielfalt, die Ruhe und die klare Luft im ältesten Forstrevier Hamburgs helfen dabei den Kopf wieder frei zu bekommen.

Ein kleines Highlights findet man in dem unter Naturschutz stehenden Waldgebiet, wenn man auf dem Weg um den Mühlenteich an der Kornmühle von 1471, dem historischen Wohldorfer Herrenhaus und der Kupfermühle vorbeikommt. Allesamt sind sorgsam restaurierte Fachwerkgebäude und besonders im Herbstgewand ist letzteres ein tolles Fotomotiv.

Zu verschenken: Nachbarschaftshilfe & Nachhaltigkeit

20. November 2020   Kirsten Michalski
Aus dem Stadtteil, Corona, Essen  

Nicht nur in Zeiten von Corona – aber seitdem ganz besonders – treffen wir immer öfter auch in unserer direkten Nachbarschaft auf Menschen, die trotz aller Unterstützungsmöglichkeiten grade so über die Runden kommen. Alleinerziehende oder Familien, Selbständige in der Veranstaltungsbranche oder Mitarbeiter in der Gastronomie und im Tourismus sind nur einige der Betroffenen. Andere hatten wiederum Glück – ihre Arbeitsplätze sind krisensicher.

Und während wir in diesen Tagen dazu angehalten sind physisch auf Abstand zu gehen, scheint es, dass das Miteinander im Herzen umso wichtiger geworden ist. Ausgerechnet auf Facebook, wo wir doch sonst so oft über Streit und Diskussionen in den Kommentarspalten klagen, finden sich jetzt viele Treffpunkte der Nachbarschaftshilfe.

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Stadtteil-Gruppen und Gruppen, in denen es etwas zu verschenken gibt. Von Haushaltsgegenständen über Kleidung, aber auch Baby- und Kindersachen oder sogar Lebensmittel – es gibt kaum etwas, das es nicht gibt. Und das Beste: Meistens freuen sich Verschenker und Beschenkte gleichermaßen. Zuhause wurde aufgeräumt und aussortiert und Dinge, die keine Verwendung mehr hatten, haben wieder einen Zweck. Gleichzeitig spart es den Empfängern natürlich Geld. Und nicht zuletzt tut es dem Planeten gut, wenn nicht alles weggeworfen und von anderen neu angeschafft werden muss.

Einige dieser Gruppen möchten wir heute mit euch teilen. Vielleicht ist ja auch für euch was dabei:

Bei „Zu verschenken in Hamburg“ gibt es Einrichtung, Kleidung, Elektrogeräte, Fahrräder – kurzum so gut wie alles : https://www.facebook.com/groups/525843007445410

In der Gruppe „Baby- und Kindersachen geliehen und geschenkt in Hamburg“ geht es um alles rund ums Kind: https://www.facebook.com/groups/674130733466890

Wie der Name schon sagt werden bei „Lebensmittel Teilen Hamburg“ Abnehmer für Rohes, Gekochtes aber vor allem Leckeres gesucht: https://www.facebook.com/groups/LebensmittelTeilenHamburg

Übrigens: In allen Gruppen gibt es auch die Möglichkeit nach Benötigtem zu fragen. Fast immer findet sich, was gewünscht wird.