Zwischen Care- und Lohnarbeit

9. Juni 2024   Kirsten Michalski
Kinder  

Ungleiche Bezahlung, Altersarmut, Mental Load und fehlende Kita-Plätze: Viel wird diskutiert über die Rolle von Frauen und Müttern in der Wirtschaft. In unserer neuen Serie “Zwischen Care- und Lohnarbeit” lassen wir berufstätige Mütter zu Wort kommen. Anhand von sechs Fragen erzählen sie von ihrem Wiedereinstieg in den Job, dem Alltag zwischen Care- und Lohnarbeit und wie sie mit Herausforderungen umgehen.

Hey, stell dich doch kurz vor.

Ich bin 41 Jahre alt, verheiratet und habe drei Kinder im Alter von 4, 6 und 15 Jahren. Die Älteste geht in die 9. Klasse und die beiden Kleinen gemeinsam in den Kindergarten. Ich bin Sozialwissenschaftlerin und arbeite als wissenschaftliche Mitarbeiterin an einer Hochschule – leider immer mit befristeten Projektstellen und an unterschiedlichen Hochschulen/Unis. Derzeit arbeite ich in Teilzeit und habe eine 50% Stelle (19,5 Std). 

Wie lief der Wiedereinstieg in den Job nach deiner Elternzeit? 

Einen richtigen Wiedereinstieg hatte ich erst bei den beiden kleinen Kindern. Damals bei meiner großen Tochter war ich noch im Studium, alleinerziehend und hatte das große Glück, mit einem Stipendium mein Studium (Promotion) finanzieren zu können. Ich hatte also keine Vorgesetzten, sondern “nur” meine Dissertation. Zeitlich war ich dadurch flexibel. Aber natürlich hatte ich auch permanent den Druck, eigentlich an meiner Doktorarbeit sitzen zu müssen. 

Nach dem Stipendium habe ich meine erste Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni bekommen. Ich war mittlerweile in einer Partnerschaft, habe geheiratet und meine zweite Tochter bekommen. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeitet man ja meistens projekt-basiert. So war es auch bei mir und ich wollte das Projekt gern – trotz Baby – zu Ende bringen. Auch mit der Option ein neues Anschlussprojekt beantragen und damit meine weitere Arbeit sichern zu können. Ich habe also bereits drei Monate nach der Geburt wieder in geringem Umfang angefangen zu arbeiten. Mein Mann ist mit der kleinen Tochter mit zur Uni gekommen, oder ich konnte aus dem Homeoffice arbeiten. Dieser frühe Wiedereinstieg hat sich einerseits gelohnt, weil ich so tatsächlich auch in dem Anschlussprojekt weiterbeschäftigt werden konnte. Mir selbst war es aber eigentlich zu viel, auch weil ich schon kurz nach der Geburt wieder die Gedanken hatte, bald wieder arbeiten zu müssen. Als die mittlere Tochter 21 Monate alt war, kam dann unser Sohn zur Welt und für mich war sofort klar, dass ich ein Jahr in Elternzeit gehen werde. Ich war dann also das ganze Jahr mit den beiden Kleinen zu Hause.

Der Wiedereinstieg danach war ja zur Corona-Zeit, ich habe also hauptsächlich im Homeoffice gearbeitet und mein Mann und ich haben uns die Betreuung geteilt.

Ich habe und hatte immer Vorgesetzte mit viel Verständnis für Familien und konnte meine Arbeitszeiten usw. immer sehr flexibel gestalten, die meisten meiner Kolleg*innen hatten/haben zudem ebenfalls Kinder, so dass es auf allen Seiten viel Verständnis gab und gibt. 

Wie muss man sich einen Tag bei deiner Arbeit vorstellen? 

Ich arbeite jetzt wieder als wissenschaftliche Mitarbeiterin an einer Hochschule. Mein Arbeitsalltag ist vergleichbar mit der ersten Arbeitsstelle. Erstmal das Wichtigste: Ich arbeite nur Teilzeit und auch nur in eher geringem Stellenumfang zwischen 20 und 25 Std/Woche. Es gibt feste Zeiten, an denen ich im Büro bin. Die anderen 1-2 Tage arbeite ich aus dem Homeoffice.

Mein Mann ist selbstständig und ihm ist es wichtig, auch selbst den Alltag mit den Kindern zu haben. Daher haben wir die Regelung, dass er die Kinderbetreuung an zwei Nachmittagen die Woche übernimmt. Ich übernehme die anderen beiden Tage. Darüber hinaus sind wir beide relativ flexibel und können unsere Arbeitszeiten auch mal verschieben, am Abend oder Wochenende vor- oder nacharbeiten. 

Wie sieht dein Tag aus, nachdem du (Lohnarbeit) gearbeitet hast? 

Ich hole die Kinder in der Regel an zwei Tagen die Woche ab. Einen Tag, an dem ich auch frei habe, bleiben die Kleinen ohnehin zu Hause. Meistens sind wir einfach zu Hause oder im näheren Umfeld. Erledigungen und Haushalt laufen eher so “nebenbei”, ohne dass es dafür eine klare Struktur und Plan gibt. Mal macht mein Mann mehr, mal ich. Das hängt auch davon ab, wer gerade mehr zu tun hat.

Was machst du, wenn deine Kinder mal krank sind?

An den Tagen, die offiziell meine “Büro-Tage” sind, bleibt meistens mein Mann mit den Kindern zu Hause. Allerdings stehen auch bei ihm manchmal genau dann wichtige Termine an, so dass wir da auch tauschen, von zu Hause arbeiten, während die Kinder sich hoffentlich einigermaßen beschäftigen können usw. Im Homeoffice zu bleiben ist bei mir meist kein Problem. Auch die Absprachen mit Kolleginnen ist unproblematisch. Vieles können aber die Kolleginnen nicht übernehmen, es bleibt dann einfach liegen und der Berg an Aufgaben wächst. Für mich sind diese Phasen meistens insofern stressig, dass eigentlich schon klar ist, wenn eines der beiden kleinen Kinder krank ist, wird es das nächste auf jeden Fall auch werden. Die Zeit zieht sich also hin. 

Und was machst du, wenn du selbst mal krank bist?

Wenn ich richtig krank bin, übernimmt mein Mann alles. Als ich alleinerziehend war, kam in solchen Fällen meine Mutter als Unterstützung. Ich bin aber oft nicht so “richtig” krank, sondern es ziehen sich Erkältungen, Kopfschmerzen usw. einfach hin, so dass ich dann oft trotzdem arbeite und auch für die Kinder da sein kann. Und man darf nicht vergessen, dass ich zwar drei Kinder habe, eines aber schon ein Teenager ist, die auch mal für eine Zeit mit den Kleinen sein kann und das auch gern tut. 

Was sind für dich die grössten Herausforderungen dabei, Elternschaft und Lohnarbeit zu vereinen?

Für mich ist die größte Herausforderung, dass ich oft denke zu wenig Zeit für die Arbeit und zu wenig Zeit für die Kinder zu haben. Die kleinen Kinder gehen einfach nicht so gern in den Kindergarten – obwohl dieser toll ist. Wir haben unseren Alltag so eingerichet, dass wir die Kinder früh abholen. Sowohl mein Mann als auch ich haben Zeit und Alltag mit den Kleinen und die Kinder haben in den Ferien einfach Ferien. Es bedarf aber alles immer viel Planung und Absprachen. Ich wünschte mir da oft einfach mehr Puffer und auch mehr gemeinsame Familienzeit. Die haben wir aktuell nämlich nur wenig. Ich muss aber auch einfach sagen, dass ich mit meiner Arbeit immer sehr viel Glück hatte und mir vieles flexibel einteilen konnte und kann. 

Was würdest du einer Mama raten, die in ihren Job zurückkehren will?

Wenn du die Möglichkeit hast, nimm ein ganzes Jahr Elternzeit. Das einzige was ich ein wenig bereue ist, dass ich bei meiner zweiten Tochter so früh wieder angefangen habe zu arbeiten. Ich habe erst bei dem nächsten Kind rückblickend bemerkt, wie sehr mich dieses Wissen um den frühen Wiedereinstieg eigentlich schon fast ab der Geburt unter Druck gesetzt hat. Und wenn du krank bist, hab kein schlechtes Gewissen (das gilt natürlich genauso, wenn dein Kind krank ist). 

Die Serie “Zwischen Care- und Lohnarbeit” möchte die Geschichten von berufstätigen Müttern erzählen. Der zweite Teil folgt bald.

Du hast Lust, an der Interview-Reihe teilzunehmen, schreib mir gern hier eine Nachricht.

Hier findest du mehr Beiträge rund um die Themen Familie und Kinder.

Rezeptidee: Bananen-Grieß-Muffins

27. Mai 2024   Kirsten Michalski
Essen, Kinder  

Vegan, zuckerfrei, glutenfrei, frei von den Top-14-Allergenen, schnell gemacht und dann auch noch lecker? Gibt es nicht? Gibt es doch. Dieses Rezept von Ernährungsberaterin und Instagramerin Tamara hat es uns angetan.

Das richtige Rezept für den Snack unterwegs ist manchmal gar nicht so einfach zu finden. Vor allem dann, wenn es mehreren Ernährungsformen entsprechen und dann natürlich auch den Geschmack der Kinder noch treffen muss, gehen einem schnell mal die Ideen aus. Mit diesem Rezept könnt ihr nichts falsch machen und es geht auch noch richtig schnell, bis es fertig ist. Das Beste: Die meisten Zutaten dafür habt ihr vermutlich sogar zu Hause:

Vegan, zuckerfrei, glutenfrei, frei von den Top-14-Allergenen – so geht es:

2 reife Bananen zerdrücken und vermischen mit:

125 Maisgrieß

40 ml neutralem Öl (zum Beispiel Sonnenblumenöl)

90 ml pflanzliche Milch (zum Beispiel Reismilch)

1 TL Backpulver

1 TL Kokosöl oder vegane Butter (für die eine nicht allergenfreie Variante kann auch belieb Nussmuß verwendet werden)

Zutaten alle zusammen gut vermischen und bei 175 Grad Umluft ca. 15 Minuten backen bis sie goldbraun gebacken sind. Die Muffins lassen sich übrigens hervorragend einfrieren und sind ein Hit für Kindergeburtstage, in denen eine süß schmeckende aber zuckerfreie Leckerei gewünscht ist. Sie können natürlich auch nach Belieben mit Extras gefüllt oder dekoriert werden.

Mehr Inspiration und Tipps rund um (vegane) Ernährung für Erwachsene und Kinder bekommt ihr auf Tamaras Instagram-Account: https://www.instagram.com/elbvegan/

Hunger bekommen? Hier gibt es Inspiration rund ums Essen.

Zur Beerdigung mit Kind – so geht’s

15. April 2024   Kirsten Michalski
Kinder  

Es gibt Ereignisse im Leben, auf die kann man sich vermutlich nur bedingt vorbereiten. Der Verlust eines nahestehenden Menschen gehört für viele von uns dazu. Egal, ob plötzlich und unerwartet oder absehbar, Abschied von einer geliebten Person fällt immer schwer. Zu den vielen bürokratischen Herausforderungen rund um eine Beerdigung kommt für Eltern mit (jungen) Kindern dann auch noch oft die Frage dazu: „Nehme ich mein Kind mit zur Beisetzung?“.

Kirsten Mountakis, Autorin des City-Guides und Instagram-Accounts „Hamburg mit Kids“ (@hamburgwithkids) findet, Kinder gehören in allen alltäglichen Situationen des Lebens dazu und antwortet daher: „Unbedingt!“ Hier teilt sie ihre Erfahrung, wie Kinder bei einer Beerdigung dabei sein können.

Gefühle zulassen und darüber sprechen

Wir sind Vorbilder für unsere Kinder und nur, wenn wir ihnen vorleben, dass alle Gefühle richtig und wichtig sind, können sie das für sich mitnehmen. Dazu gehört natürlich auch die Trauer, wenn ein Mensch stirbt, den wir lieben. Grade, wenn die Person auch im Leben des Kindes präsent war, ist es schön sich Zeit und Raum zu geben, um darüber zu sprechen, wie man sich fühlt und dass es völlig normal ist, wenn dann auch Tränen fließen. 

Altersgerechte Bücher können auf das Thema vorbereiten

Es gibt inzwischen viele altersgerechte Bücher, die das Thema für Kinder erklären. Hierzu gehören u.a. „Der Baum der Erinnerung“ (erschienen bei Ars Edition) oder Wieso, Weshalb, Warum von Ravensburger der Titel „Abschied, Tod und Trauer“. Diese können gemeinsam mit Kindern gelesen werden, um kindgerecht ein Verständnis zu entwickeln.

Kinder können eine kleine Aufgabe übernehmen

Beerdigungen sind ein Teil des Prozesses beim Abschiednehmen und auch wenn nicht alle Altersgruppen verstehen, was das heißt, so können sie meist trotzdem begreifen, dass dies ein besonderer Anlass ist, bei dem noch mal an die Person gedacht wird. Wenn die Kinder alt genug sind, können kleine Aufgaben ermöglichen, dass sie sich auf kindliche Art und Weise verabschieden. Ein Bild, das das Kind gemalt hat über etwas, was er oder sie mit der Person verbindet kann eine schöne Stelle zwischen den Blumen bekommen oder Blumenblätter können statt Erde bei der Beisetzung gestreut werden.

Plan B dabei haben

Wer sich entscheidet, das Kind mitzunehmen, sollte einen Plan B haben. Dazu sagt Kirsten: Eine sehr gute Freundin hat ihren 4,5 Jährigen mitgenommen zur Beerdigung ihres Vaters und ich war auf Anraten des Bestattungsinsituts mit meinem Sohn (seinem besten Freund) dabei. Ich war sozusagen für die Betreuung der Kinder zuständig. Die Jungs hatten beide eine kleine Aufgabe. Wenn es nicht geklappt hätte zum Beispiel mit dem Stillsitzen, dann wäre ich mit den beiden rausgegangen. Beim anschliessenden Kaffee & Kuchen war ich mit den Kids auf dem Spielplatz, so konnte sich die Familie in Ruhe unterhalten. Alle, auch die Familienmitglieder, die erst kritisch waren, fanden es super so, weil so alle ihren Raum hatten. Auch meine Freundin konnte sich ganz auf den Abschied von ihrem Vater fokussieren. Ihr Sohn hat erlebt, dass es normal ist, dass Menschen auch mal traurig sind und konnte auf seine Art einen Beitrag leisten – und es gab trotzdem einen Plan B.“

Für alle, die ihr Kind gern zur Demo nehmen wollen, gibt es hier Tipps.

Macht mit beim Middenmang Magazin

3. März 2024   Kirsten Michalski
Freizeit, Hamburg, Middenmang  

Das Middenmang Online-Magazin ist ein Mitmach-Magazin für alle, die gern schreiben, fotografieren, filmen oder auf andere Art und Weise Geschichten erzählen wollen. Ob aus Barmbek, Hamburg oder der Welt – ihr seid eingeladen eure Herzensthemen mit den vielen Menschen dort draußen zu teilen.

Ihr seid eine Koch-Gruppe und findet eure Rezepte sollten unbedingt nachgekocht werden? Dann unbedingt her damit. Du bist ein Kaffee-Fan und möchtest deine Hamburger Lieblingscafés mit anderen teilen? Das passt perfekt hierher. Bastel-, Näh- und andere DIY-Anleitungen, Kommentare und Gedanken zu sozialen Themen oder tolle Tipps für Alltag, Umwelt und noch viel, viel mehr finden bei uns einen Platz. 

Egal ob ein einzelner Artikel, eine Serie, ein Foto oder eine ganze Reportage, ein Rezept oder gar ein gemaltes Bild: Bei uns seid ihr richtig und eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Klingt super? Finden wir auch. Es fehlt eigentlich nur noch ihr.

Macht mit beim Middenmang Magazin.

So könnt ihr eure Beiträge einreichen:

Über unser Artikel-Tool könnt ihr euch registrieren, direkt einen Artikel verfassen und absenden. Nach kurzem Check, ist er auf unserer Seite veröffentlicht.

Oder ihr sendet uns einfach eine Mail an info@middenmang-magazin.de. Ihr könnt uns den Artikel mit Bild (mit Quellenangabe) direkt schicken oder – falls ihr nicht ganz sicher seid und lieber noch Fragen habt – gern auch erstmal so mit uns Kontakt aufnehmen und eure Idee besprechen. Anschließend geht euer Artikel online.

Ihr habt Spaß daran gefunden? Dann freuen wir uns übrigens auch, wenn ihr regelmäßig Beiträge teilt oder fester Teil unseres Redaktionsteam werdet.

Hier findet ihr ein bisschen Inspiration aus unserer Kategorie “Freizeit”.

Das Middenmang-Magazin ist ein Projekt des Kulturpunkt Basch.

Zur Demo mit Kind – so geht’s!

21. Februar 2024   Kirsten Michalski
Hamburg, In Hamburg und Drumherum, Kinder  

Am 25. Februar ist es wieder so weit: Unter dem Motto “Wir sind die Brandmauer” rufen mehrere Initiativen Hamburgerinnen und Hamburger auf, sich gemeinsam zu versammeln und ein Zeichen gegen Rechts zu setzen. Auch diesmal wollen wieder viele Eltern mit dabei sein und das bringt so manche kritische Stimme dazu, sich in den Kommentarspalten mit Aussagen wie “Kinder gehören nicht auf Demos” zu positionieren.

Kirsten Mountakis-Michalski, alleinerziehende Mutter und Autorin des Instagram-Blogs Hamburg with Kids sagt “Wieso eigentlich nicht, denn Familien haben das gleiche Recht an demokratischen Prozessen teilzunehmen” und stellt einige Tipps und Tricks vor, mit denen die Demo mit Kind gelingen kann.

Worum geht es eigentlich?

Bevor man los zieht, sollte man sich natürlich die Frage stellen, was das Thema der Demo oder Kundgebung und wer bzw. was dort sonst zu erwarten ist. Die Bilder, die es nach G20 in die Nachrichten schafften, vermitteln nicht unbedingt den Eindruck, dass man dort einen entspannten Nachmittag mit der Familie verbringen kann. Meist ist jedoch schon lange im Voraus klar, ob eine solche Situation zu erwarten und ein Besuch dann zu vermeiden ist.

Die Wahrheit zu Demonstrationen und Kundgebungen ist nämlich, dass viele für Kinder ganz anderes Frustpotential birgen als eine Eskalation der Gewalt. Grade gut besuchte Veranstaltungen bedeuten eine oft verlängerte Anreise. Die Wartezeiten auf die Redebeiträge (die ohnehin eher für Erwachsene interessant sind) sind oft lang. Manchmal ist es kalt, fast immer kann man wenig hören und sehen.

Hier hilft es, wenn man nicht zu pünktlich kommt und auch nicht den dichtesten und daher oft vollsten Bahnhof ansteuert. Besser ist es, einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen, aber dafür entspannter anzukommen. Die Plätze am Rand sind meist nicht nur die, an denen es am ruhigsten ist, sondern man kommt auch schneller weg, wenn’s mal dringend zur Toilette oder doch nach Hause gehen muss. Selbstverständlich sollte auch an Verpflegung für unterwegs gedacht werden. Im Kinder- oder Bollerwagen können sich die Kleinen außerdem gut zurückziehen.

Einige Initiativen wie Fridays For Future denken Familien in ihrer Planung oft schon mit und richten Bereiche ein, die abgetrennt sind. Hier können Kinder Schilder basteln oder mit Straßenkreide malen bis sich der Demonstrationszug in Bewegung setzt.

Auf Nummer sicher gehen

Große Menschenmengen bedeuten immer auch ein Risiko, dass das jemand plötzlich mal ausser Sicht ist. Man sollte vorher besprechen, was in so einem Fall passiert. Je nach Alter kann das Kind schon selbständig zu einem vorher vereinbarten Treffpunkt gehen. Tipp: Die Telefonnummer eines Erwachsenen deutlich auf der Jacke des Nachwuchses anbringen, so dass Außenstehende diese anrufen können, wenn das Kind gefunden wird. Der Besuch in einer Gruppe ermöglicht außerdem, dass viele Augen die Kleinen im Blick halten können.

Mit Kindern reden

Heutzutage sind (schlechte) Nachrichten omnipräsent. Nicht zuletzt am Gemüt der Eltern, Erzieherinnen und Erzieher oder Lehrkräfte lässt sich ablesen, ob sie Sorgen haben und Kinder bekommen das selbstverständlich mit. Es ist möglich, diese Sorgen kindgerecht zu besprechen. Sich aktiv für die Verbesserung einzusetzen, kann uns das Gefühl der Tatenlosigkeit nehmen.

Je nach Alter und Umfeld können Kinder schon früh verstehen, was Rassismus bedeutet, in dem man ihnen zum Beispiel erklärt, dass es Menschen gibt, die andere aufgrund ihrer Herkunft oder dem Aussehen ausschließen wollen. Die Teilnahme an einer Demonstration ist dabei auch eine Gelegenheit aufzuzeigen, wie viele diese Ausgrenzung nicht zulassen wollen. Besonders Kinder, die selber von dieser Ausgrenzung betroffen sind, erleben hier ein Gefühl des gesellschaftlichen Zusammenhalts, das auch Ängste nehmen kann. Eine bewusst positive Formulierung FÜR etwas z.B. eine vielfältige Gesellschaft und nicht GEGEN etwas wie z.B. bestimmte Parteien sorgt wiederum dafür, dass Ausgrenzung nicht mit Ausgrenzung begegnet wird.

Am Ende gilt: Eltern kennen ihre Kinder am besten und können daher auch einschätzen, ob so ein Besuch mit dem eigenen Nachwuchs möglich und angebracht ist. Wichtig ist schließlich, dass es eine positive Erfahrung für alle sein soll.

Hier gibt es mehr Informationen zu anstehenden Demonstration am 25. Februar in Hamburg: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Wir-sind-die-Brandmauer-Grossdemo-in-Hamburg-am-25-Februar,fffdemo110.html

Noch mehr Tipps zu Aktivitäten in und um Hamburg mit Kindern, dann schaut doch mal hier: https://middenmang-magazin.de/category/in-hamburg-und-drumherum/

In Hamburg und Drumherum – 3 Aktivitäten für verregnete Herbstferien mit Kindern

19. Oktober 2023   Kirsten Michalski
Freizeit, Hamburg, In Hamburg und Drumherum, Kinder  

Eigentlich wollen wir uns nicht beschweren, denn der Sommer war dieses Jahr wirklich lang und die Temperaturen bis in den September und Oktober hinein doch wirklich gut auszuhalten auf der Haut und der Heizungsabrechnung. Dass es nun ausgerechnet zu den Ferien kalt und grau wird, passt zwar zum Herbst, aber nicht so richtig in die Aktivitätenplanung von Kindern, die Beschäftigung brauchen. Wir widmen uns daher in diesem Beitrag von “In Hamburg und Drumherum” drei Aktivitäten, die man in verregneten Herbstferien mit Kindern in Hamburg unternehmen kann.

Burgwände hochklettern im Flashh

Im Flashh Hamburg gibt es diverse Bouldering Bereiche für Erwachsene und Kinder ab einem Alter von 3 Jahren. Die separate Kindersektion besteht aus zwei getrennten Räumen, mit einem Piratenschiff und einer Burg, in denen jeweils Kletterwände für Beginner und Fortgeschrittene zu finden sind. Neben dem Boulder-Bereich befindet sich ein Sitzbereich mit Tischen und Bänken. Kleine Snacks und Getränke können vor Ort gekauft oder selbst mitgebracht werden.

Der Eintritt für Erwachsene, die ihre Kinder nur begleiten, ist kostenlos. Schuhe zum Bouldern sind vorgeschrieben und können vor Ort ab Gr. 24 ausgeliehen werden.

Flashh Hamburg ist gut erreichbar über die S-Bahn Bahrenfeld, plus ca. 10 Minuten Fußweg. Eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen steht vor dem Gebäude zur Verfügung.

Flashh
Flashh

Emotionen erkunden im Kids im Dialog

Kids im Dialog ist die 2023 eröffnete Ausstellung im Dialoghaus Hamburg, empfohlen für Kinder im Alter von etwa 3 bis 7 Jahren. Verschiedene interaktive Stationen führen spielerisch an soziale Themen wie Diversität und Inklusion heran und bringen Kindern die Bedeutung von Emotionen, Sinne und Teamwork durch Erkundung näher.

Die übergeordneten Beschreibungen sind sowohl in Deutsch als auch in Englisch verfügbar. Die Detailbeschreibungen der einzelnen Aktivitäten gibt’s nur in Deutsch, sind jedoch kaum notwendig, da die Kinder meist intuitiv die unterschiedlichen Aufgaben erkunden und so selbständig sehen und lernen.

Das Dialoghaus Hamburg ist sehr gut mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar über die U-Bahn Haltestellt Messberg. Öffentliches Parken ist in der Speicherstadt eingeschränkt möglich. Essen und Trinken gibt’s im integrierten Café Schmidtchen im Erdgeschoss des Dialoghauses

Kids im Dialog
Kids im Dialog

Alltägliches bestaunen in der Wunderkammer

Die Wunderkammer ist der Kinderbereich im Altonaer Museum. Auf zwei Etagen können Kinder, wie der Name schon sagt, kleine und große Wunder entdecken. Optische Täuschungen, Fühlkästen und kuriose sowie ganz alltägliche Gegenstände können hier erkundet werden. Für ältere Kinder ab ca. 6 Jahren gibt es in den Ausstellungsräumen kleine Anregungen und Aufgaben, die den Besuch interaktiv gestalten. Aber auch schon ganz Kleine haben ihren Spaß, da alles angefasst und ausprobiert werden darf.

Teil des Altonaer Museums ist das Café Schmidtchen im Erdgeschoss. Hier gibt es nicht nur leckeren Kaffee und Kuchen, sondern auch eine kleine Spielecke, die den Familienbesuch abrundet.

Das Altonaer Museum liegt nur wenige Gehminuten vom Bahnhof Altona entfernt und ist daher am besten mit Bus und Bahn erreichbar. Öffentliche, kostenpflichtige Parkplätze stehen in begrenzter Anzahl zur Verfügung.

Altonaer Museum
Altonaer Museum

Ihr sucht noch mehr Tipps für Ausflüge in und um Hamburg, dann schaut doch mal hier: https://middenmang-magazin.de/category/in-hamburg-und-drumherum/

3 tolle Ausflugsideen für die Sommerferien

20. Juli 2023   Kirsten Michalski
Freizeit, Hamburg, In Hamburg und Drumherum, Kinder  

Die Sommerferien haben begonnen und ihr habt noch die ein oder andere Lücke in eurem Kalender? Kein Problem, denn bei „In Hamburg und Drumherum“ stellen wir euch heute in Kooperation mit dem Instagram-Account @hamburgwithkids 3 tolle Ausflugsideen für die Sommerferien vor, die mit großen und kleinen Kindern Spaß machen:

Eisessen bei Robin am See am Eichbaumsee in Allermöhe

Robin am See ist ein kleiner Kiosk direkt am Eichbaumsee in Allermöhe. Versteckt zwischen Bäumen und Wiesen findet man dort zwei kleine Außenbereiche zum Sitzen, eine Terrasse und eine Lounge-Area im Sand. Es gibt dort kalte und warme Getränke, Eis und einige simple Snacks und Sandwiches. Auch eine öffentliche Toilette ist vorhanden. Am Kiosk kann man außerdem Spielzeug fwie Badminton, Sandspielzeug und mehr für Große und Kleine ausleihen. 

Robin am See ist nur ca. 100 m vom Eichbaumsee, ein beliebter Natursee zum Schwimmen, entfernt. Der Zugang zum Wasser ist sandig und anfangs flach. Aktuelle Hinweise zur Freigabe der Badeseen sind können hier nachgelesen werden: www.hamburg.de/badegewaesser).

Die Anfahrt ist möglich mit dem Auto. Kostenlose. Öffentliche Parkplätze stehen zur Verfügung. Auch der „Deichflitzer“ (Bus Linie 530) hält nur ein paar Minuten zu Fuß entfernt vom Bin am See.

Alte und neue Züge erkunden im Eisenbahnmuseum in Aumühle

Das Eisenbahnmuseum in Aumühle ist ein toller Ort für große und kleine Fans von Zügen und auch alle anderen. Gezeigt werden diverse alte Züge, von der 130 Jahre alten Dampflok bis zu neuen S-Bahn-Modellen, die noch in den 1970er und 1980er Jahren Teil von Hamburgs Bahnnetz waren. Besucherinnen und Besucher können die Züge auf eigene Faust betreten und erkunden. Info-Tafeln erzählen mehr zur Geschichte. 

Es gibt außerdem eine kleine Ausstellung und ehrenamtliche Mitarbeitende stehen gern für Fragen und Antworten zu Verfügung.

Der Eintritt in das Museum ist kostenlos. Spenden sind willkommen. Es gibt in der direkten Umgebung kein Café oder ähnliches. Aber Toiletten sind vorhanden. 

Das Museum liegt in Aumühle, am östlichen Stadtrand von Hamburg. Die Anfahrt ist möglich mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln und einem kurzen Spaziergang durch einen kleinen Waldabschnitt. 

Geschichten erleben auf dem Märchenwanderweg in Jesteburg

Der Märchenwanderweg Jesteburg verzaubert einen einfachen Spaziergang im Wald in eine Reise durch einen Märchenwald. Der Weg führt vorbei an Elfen, Fröschen und Einhörnern aus Holz, die eine spannende Geschichte erzählen. Das begleitende Buch „Der Trickser“ zum Märchen ist am Startpunkt des Wanderwegs im Café erhältlich. Hier bekommt man außerdem Getränke, kleine Speisen sowie leckeren hausgemachten Kuchen. Es gibt einen kleinen Sitzbereich drinnen sowie einen großzügigen Außenbereich mit zahlreichen Spielfahrzeugen für Kinder sowie eine Toilette.

Der Wanderweg ist 3,2 km lang ist einfach zu laufen und überwiegend flach. Bei trockenem Wetter ist es möglich mit einem stabilen Kinderwagen den Weg zu gehen. Unterwegs kommt man außerdem an verschiedenen Kletter- und Spielstationen vorbei.

Die Anreise ist am einfachsten mit dem Auto (ca. 45 Minuten vom Zentrum Hamburg), aber es gibt auch eine Bus-Station am Beginn des Wegs.

Ihr sucht noch mehr Ideen?

Hier findet ihr noch mehr Beiträge von “In Hamburg und Drumherum”.

Und noch mehr tolle Ausflugsideen für die Sommerferien in Hamburg mit Kids in englischer Sprache findet ihr auch bei @hamburgwithkids auf Instagram

In Hamburg und Drumherum – 3 tolle Wasser-Spielplätze

19. Juni 2023   Kirsten Michalski
In Hamburg und Drumherum, Kinder  

Nachdem der Frühling in Hamburg erst gar nicht so richtig starten wollte, können wir jetzt endlich mal wieder einen richtig tollen Sommer genießen. Wir nutzen daher diese Ausgabe von „In Hamburg und Drumherum“ dazu, euch gemeinsam mit dem Instagram-Account @hamburgwithkids drei tolle Spielplätze in Hamburg vorzustellen. Diese Spielplätze haben einen tollen Wasserspielbereich und andere Extras und sind daher ein besonders schönes Ausflugsziel für einen heißen Sommertag mit Kids.

Planten Un Blomen Wallanlagen

Vielleicht etwas weniger bekannt als der Bullerberge-Spielplatz im Herzen von Planten Un Blomen, hat der Spielplatz an den Wallanlagen wirklich alle Aufmerksamkeit verdient. Auf einem riesigen Gelände zwischen Bäumen und Grünflächen, können Kinder vom Baby-Alter an hier einen Platz zum Spielen finden. Klettern, Rutschen, im Sand buddeln – hier ist alles möglich und durch die Weitläufigkeit kommen sich Große und Kleine auch nicht immer in die Quere. Das Highlight ist allerdings die ausgiebige Wasseranlage. Mehrere Pumpen und Wasserquellen, Dämme und zwei Becken mit wadenhohem Wasser bieten endlose Möglichkeiten sich abzukühlen. Neben dem Spielplatz befindet sich die Rollschuhbahn, die auch zum Roller- und Radfahren genutzt werden kann. Im Park Café daneben gibt es außerdem Getränke und Snack und natürlich eine Toilette. Nur an Wechselklamotten müsst ihr noch selbst denken.

Wallanlagen

Waldspielplatz im Volkspark

Wer einen Besuch auf dem Spielplatz mit einem schönen Spaziergang verbinden will, ist im Volkspark richtig aufgehoben. Der Wald bietet eine natürliche Abkühlung an heißen Tagen. Zwischen den Bäumen versteckt, gelangt man dann zu einem einfachen, aber schönen Spielplatz mit einem Klettergerüst zum Klettern, Rutschen und Schaukeln. Auch hier erwartet die Kids eine Wasserpumpe und viel, viel Sand und Erde für ein riesiges Matschfest. Der Spielplatz bietet tolle Schattenplätze unter Bäumen, die sich wie eine natürliche Klimaanlage anfühlen. Nur ein paar Minuten zu Fuß entfernt liegt außerdem der Paulaner Biergarten, wo man sich mit Getränken und Essen versorgen kann.

Volkspark

Café Lüküs im ElbeCamp

Zugegeben, das ElbeCamp ist nicht wirklich ein Spielplatz MIT Wasser, sondern vielmehr ein Spielplatz AM Wasser. Und trotzdem wollten wir es gern in dieser Liste mit aufnehmen, denn es ist wirklich ein besonderer Ort. Eingebettet zwischen Elbe und Wald, liegt der Camping Platz versteckt am Falkensteiner Ufer. Das Café Lüküs steht auch für Nicht-Gäste offen und zwischen den Picknicktischen – und bänken gibt es für Kinder viele tolle Möglichkeiten zum Spielen. Ein kleines Holzschiff, Rutschen für kleine und große Kinder, Hängematten und sogar ein Volleyballfeld und Gesellschaftsspiele stehen zur Verfügung. Man hat die Möglichkeit direkt vom Elbstrand ins Café zu gehen. Dort stehen auch Toiletten und Duschen zum Abspülen von Sand und Matsch und sogar ein Wickeltisch zur Verfügung. Simple Gerichte und Getränke gibt es natürlich auch und runden das Erlebnis perfekt ab.

ElbeCamp

Ihr sucht noch mehr Ausflugstipps für Familien? Schaut doch mal hier.

Und hier geht es zu noch mehr Ideen von @hamburgwithkids bei Instagram.

In Hamburg und Drumherum – kostenlose Aktivitäten für Familien

27. Februar 2023   Kirsten Michalski
Hamburg, In Hamburg und Drumherum, Kinder  

Bei „In Hamburg und Drumherum“ nehmen wir euch regelmäßig mit auf Ausflüge, Ausstellungen und in beliebte Geschäfte und Restaurants. In Kooperation mit dem Instagram-Account @hamburgwithkids stellen wir euch heute 5 kostenlose Aktivitäten in Hamburg für Familien vor.

Diese kostenlosen Aktivitäten machen allen Familien Spaß

Die Bücherhalle Hamburg kennen vermutlich die meisten. Aber wusstet ihr auch, dass es dort viel, viel mehr gibt als Bücher. An insgesamt 35 Standorten im gesamten Hamburger Stadtgebiet bekommen Erwachsene und Kinder neben Romanen und Sachbüchern (auch als eBooks), auch Hörspiele als CD oder sogar Tonie-Figuren. Es gibt Brettspiele und DVDs und noch vieles mehr. Darüber hinaus veranstalten die Bücherhallen Hamburg auch viele Workshops, Events und weitere Angebote: Vom Kleinkind-Klassiker „Gedichte für Wichte“ über Bastelkurse bis hin zu Workshops, in denen man das Programmieren lernen kann, ist alles dabei. Und ja, auch dies ist (fast) alles kostenlos.

Das Zoologische Museum am Grindel ist ein Teil der Universität Hamburg und kann sich wirklich sehen lassen. Man findet dort Tiere aller Art und viele (interaktive) Stationen zum Testen des eigenen Wissens. Aber auch für ganz Kleine ist es schon ein riesiger Spaß, den man unbedingt mal mitgemacht haben sollte.

Elternschulen und Spielhäuser gibt es in vielen Stadtteilen. Wir wollen euch heute das Spielhaus Eimsbüttel ans Herz legen, das jeden Nachmittag in der Woche für Familien geöffnet hat und in wunderbar gemütlicher Atmosphäre zum Spielen (für Kinder) und Austausch (für Erwachsene) einlädt. Es gibt ebenso einen Raum mit Spielzeug für Babys wie auch eine Boulder-Wand und einen Kicker-Tisch für größere Kids. Auch Bastel- und Koch-Workshops finden hier statt. Draußen gibt es einen Spielplatz mit Geräten für kleine und große Kinder.

In Hamburg gibt es viele Parks und Gärten, die einen Besuch wert sind. Wir möchten euch heute ganz besonders den Loki-Schmidt-Garten, oder auch Botanischer Garten Hamburg, in Klein Flottbek ans Herz legen. Neben eindrucksvollen Landschaften, findet man dort auch schöne Wiesen, Tropenhäuser und einen Gartenshop sowie ein Café (nicht während der Winterpause) – ein wirklich wunderschöner Ort der Natur mitten in unserer großen Stadt.

Insgesamt elf historische Gebäude wurden im Museumsdorf Volksdorf detailliert erhalten und neben dem Bauern sind dort viele Tiere wie Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Hunde, Hühner, Enten, Gänse, Katzen und Kaninchen zu finden. Bei einem kleinen Rundgang kann man sie alle besuchen und bei Fütterungen zuschauen. Im Hof-Café gibt es Getränke und leckere Kuchen sowie frischgebackene Waffeln und im kleinen Geschäft nebenan schöne Spielzeuge, Haushaltsartikel und andere Kleinigkeiten zu erwerben. Über den regulären Betrieb hinaus finden dort auch regelmäßig Veranstaltungen statt wie z.B. Ernste- und Weihnachtsfeste, die dann teilweise Eintritt kosten.

Noch mehr Ideen für Ausflüge findet ihr direkt auf dem Instagram-Account von @hamburgwithkids.

Hier geht es zu den Beiträgen von “In Hamburg und Drumherum”.

In Hamburg und Drumherum – kinderfreundliche Cafés

7. Februar 2023   Kirsten Michalski
Essen, Hamburg, In Hamburg und Drumherum, Kinder  

Gemeinsam mit dem Instagram-Kanal @hamburgwithkids nehmen wir euch mit auf einen Ausflug durch unsere Lieblingsstadt. In unserer Top 5 Serie stellen wir euch beliebte Orte und AKtivitäten vor: Los geht es mit 5 kinderfreundlichen Cafés.

Wer kennt es nicht, manchmal schmeckt es einfach doppelt so gut, wenn das Frühstück nicht von einem selbst zubereitet wurde. Aber zugegebenermaßen, es ist nicht immer einfach mit kleinen Kindern in Restaurants oder Cafés zu gehen. Oft ist es voll und laut oder meistens sogar beides. Überall lauern Tischkanten und dann ist da ja auch noch das Geschirr, das nur drauf wartet auf den Boden zu fallen.

Wir stellen euch heute einige Hamburger Cafés vor, in denen ihr problemlos mit Kindern frühstücken und Kaffeetrinken gehen könnt, denn für die Kleinsten ist dort auch gesorgt.

Das Café Good One in Eimsbüttel ist ein veganes Café, das nicht nur leckeres Essen im Angebot, sondern auch eine liebevolle Spielecke mit hochwertigem Kinderspielzeug parat hat.

Why Not Integration in Ottensen bietet mehr als nur Kaffee, Kuchen und Snacks. Wie der Name schon sagt, geht es hier um Integration. In gemütlicher Wohnzimmer-Atmosphäre werden auch Kindertreffs für kleine und große Kinder, sowie viele Workshops angeboten. Auch Spielzeug und Bücher für die Kleinsten gibt es hier.

Die Wunderkammer im Altonaer Museum ist der perfekte Ort um mit Kindern ab ca. 3 Jahren die Welt der Museen zu entdecken. Im Café Schmidtchen kann man den Museumsbesuch anschließend ausklingen lassen. Hier gibt es ein gemütliches Sofa und eine großzügige Spielecke mit Spielzeug und Büchern.

Bei Elisa Konditorei & Café gibt es für die Kleinsten ebenfalls eine tolle Spielecke. Für die Großen bieten sie eine riesige Auswahl an unglaublich leckeren Kuchen und Torten (auch in vegan).

Café Winklers in Sankt Pauli ist drinnen und draussen ein toller Ort für Familien. Während es drinnen Spielzeug für kleine und Brettspiele für größere Kinder gibt, wartet direkt vor der Tür ein großer Spielplatz. Der Spielplatz bietet ebenfalls Aktivitäten für alle Altersgruppen und ist eingezäunt mit einem Zugang direkt gegenüber vom Café. Wer also im Sommer Lust auf Frühstück im Freien hat, findet hier sicher ein tolles Plätzchen.

Wir hoffen, das Richtige für euch ist dabei und wünschen schon mal guten Appetit.

In unserem nächsten Teil nehmen wir euch gemeinsam mit dem Instagram-Kanal @hamburgwithkids mit auf einen Ausflug durch unsere Lieblingsstadt und drumherum: Dann zeigen wir euch die tollsten, kostenlosen Angebote für Familien.

Bis dahin könnt findet ihr hier übrigens auch viele tolle Ausflugstipps:

https://middenmang-magazin.de/category/in-hamburg-und-drumherum/