DATE traf auf Avocado und Orange. Die Idee dahinter war ebenso einfach wie stimmungsvoll: Die süß-saftige Orange sollte mitten im Februar ein wenig südliches Flair und wohltuende Wärme verbreiten – ein kleiner kulinarischer Ausbruch aus der Dunkelheit des Winters. Doch der Abend entwickelte sich anders als erwartet.
Lebensmittel erzählen Geschichten. Sie reisen um die Welt, tragen Erinnerungen, Bilder und Assoziationen mit sich – und manchmal findet man sich plötzlich mitten in gesellschaftlichen und politischen Themen wieder. Für einige Teilnehmende stand die Avocado sinnbildlich für globale Handelswege und internationale Produktions- und Lieferketten. In diesem Zusammenhang kamen auch politische Entwicklungen im Nahen Osten sowie die humanitäre Situation der Menschen in der Region zur Sprache. Die daraus entstandenen Texte spiegeln die unterschiedlichen Gedanken, Fragen und Emotionen der Teilnehmenden eindrucksvoll wider.
Gerade darin zeigte sich die besondere Stärke dieses kulinarischen Schreibcafés: Persönliche Eindrücke, Unsicherheiten und Gefühle fanden ihren Ausdruck im Schreiben und konnten mit anderen geteilt werden. So entstand ein Raum für Begegnung, Reflexion und Austausch.
Gleichzeitig entstanden leichtere, heitere Texte – inspiriert von der leuchtenden Farbe der Orange, von Sonne, Süden und der Sehnsucht nach Wärme und Unbeschwertheit.
Was bleibt, ist eine Erkenntnis: Geschichten lassen sich nicht vollständig lenken oder vorhersagen. Sie brauchen Offenheit, Raum und die Freiheit, sich in ihrer eigenen Richtung zu entfalten.
Die in den Texten zum Ausdruck gebrachten Ansichten und persönlichen Einschätzungen spiegeln die Perspektiven einzelner Teilnehmender wider und entsprechen nicht automatisch der Haltung der Redaktion oder des Veranstaltungsteams.
Text 1
Heute gehört die Orange zu meinem Alltag. Dagegen in meiner Kindheit (1950er Jahre) war eine Orange etwas Besonderes: Sie gehörte zu Weihnachten und war das Highlight auf dem „Bunten Teller“. Auch war eine Orange etwas für die ganze Familie: Sie wurde unter allen aufgeteilt, ebenso wie eine Schokoladentafel.
Die Farbe Orange ist wichtig in meiner Wohnungseinrichtung: ein toller Farbtupfer zwischen hellen, kühlen Möbeln. Gerade im vorigen Jahr sah man den Farbton „Burnt Orange“, also noch etwas erdiger und wärmer.
Ein Text von Ulla / DATE – Kulinarisches Schreibcafé, 5.2.2026
Text 2
Die Dattel hat einen weiten Weg hinter sich. Sie passiert Grenzen, die für andere verschlossen, bleiben. Sie liegt hier angekommen, neben Avocados und Orangen. Für uns überall leicht zugänglich. Sie stehen für das, was wir hier haben: Auswahl, Sicherheit und Überfluss. Und schneiden oft gegen das, was andere täglich entbehren müssen.
Oft erzählen Lebensmittel Geschichten. Von Handel und Austausch, von Kolonialwarenläden und Familienküchen, von Festtagen an denen sie gereicht werden. Von Großmüttern, deren Hände schneller antworten als Worte Trost spenden können. Essen verbindet, wo Ungerechtigkeit trennt. Und manche Geschichten führen an Orte, die uns nur als Schlagzeilen erreichen.
In Gaza sind Datteln mehr als nur Nahrung. In Gaza sind Datteln Überleben. Sie tragen Geduld, Ausdauer und Zeugnis von Blockaden, Bomben und Hunger. Genuss hier, Tod dort. Ein sprachloses Gegenstück. Und mir fällt es schwer nur zu genießen, während daneben in Trümmern zerbricht und Menschlichkeit ausstirbt. Wir können nicht so tun, als sei die Welt in Ordnung, während Menschen leiden und Politik wegschaut.
Deutschland liefert Waffen und blockiert Hilfe. Wir sind Komplizen eines Systems, das Gewalt und Unterdrückung ermöglicht.
Essen verbindet, doch es darf uns nicht abstumpfen, denn Aroma überdeckt nicht was andernorts vermisst wird.
Ein Text von Sarra / DATE – Kulinarisches Schreibcafé, 5.2.2026
Text 3

Mein Name ist Sumaya und ich lebe im Westjordanland. Das ist ein Gebiet in Palästina und es ist wunderschön hier. Wir leben mit der ganzen Familie zusammen. Das gibt mir ein Gefühl von Geborgenheit, weil immer jemand da ist. Mein Opa sitzt meistens vor dem Haus und raucht Zigarre. Wenn ich mich zu ihm auf den Schoß setze, hat er immer eine Geschichte zu erzählen. Er erzählt, dass hier früher alles anders war. Christen, Juden und Muslime wohnten friedlich Tür an Tür. Man kannte sich, man kaufte beim selben Bäcker ein, man grüßte sich und trank zusammen Kaffee. Wenn er das erzählt, glänzen seine Augen, manchmal werden sie aber auch dunkel. Ich weiß nie, ob es Wut ist oder Traurigkeit. Vielleicht ist es beides. Ich liebe es, ihm zuzuhören und stelle mir vor wie friedlich es wohl damals hier war. Das fällt mir allerdings schwer, denn seit ich auf der Welt bin, wurden wir bereits dreimal aus unserem Haus vertrieben. Es ist dann eine andere Familie eingezogen, einfach so. Mein Vater hat alle Häuser, die wir besaßen, selbst gebaut. Das ist sehr schwer, denn wir besitzen kaum Geld zum Überleben, weil uns unsere Oliven- und Dattelbäume genommen wurden. Wieso dürfen nun andere Leute in unseren Häusern leben und wir müssen uns immer wieder ein neues Zuhause aufbauen? Das ist unfair. Wer sind diese Siedler? Das Wort habe mal aufgeschnappt, ich darf es aber nicht benutzen. Überhaupt muss ich immer aufpassen, was ich sage oder wie ich mich benehme, besonders wenn Soldaten in der Nähe sind oder wir einen Checkpoint passieren. Wenn wir irgendwo hinmüssen, z. B. zum Arzt oder Verwandte besuchen, werden wir jedes Mal kontrolliert. Mama erklärt ihnen dann mit leiser und ängstlicher Stimme, wohin und warum wir dorthin wollen. Wir wissen nie, ob wir durchkommen oder nicht. Auch das verstehe ich nicht, wir sind doch keine Verbrecher! Außerdem habe ich dabei immer Angst und verstecke mich hinter Mama, damit ich ihre Gewehre und bösen Gesichter nicht sehe. Einmal kam Papa vom Checkpoint zurück, seine Nase blutete und sein Gesicht war geschwollen. Er sagte, es sei nichts. Mama weinte trotzdem, als sie ihm kalte Tücher auflegte. Ich saß daneben und spürte eine Hitze im Bauch, die ich nicht kannte. Von unseren Verwandten in Gaza hören wir nur selten, weil die Telefonverbindungen sehr schlecht sind. Und wenn, gibt es nur schlechte Nachrichten. Viele von ihnen sind bereits gestorben, die Hinterbliebenen leben in Zelten. Sie haben zwar keine Checkpoints, aber auch keinen Arzt, zu dem sie gehen könnten und an Lebensmitteln fehlt es ihnen auch. Mein Cousin ist im Gefängnis sagen sie. Er ist erst 11 Jahre. Ich kann das nicht verstehen, denn ich bin erst 8 Jahre. Sie sagen, er habe die Soldaten, die seinen Vater grundlos getötet haben, angeschrien und sei mit einem Stein auf sie zugelaufen. Ich kann sein Verhalten sehr gut verstehen und weiß nicht, was ich getan hätte, wenn das mit meinen Eltern oder Opa passiert wäre. Wenn ich daran denke, wird mein Hals ganz eng. Häufig habe ich Albträume. Ich träume von Krieg, sehe Bomben fallen, Soldaten kommen und töten alle Menschen, es gibt kein Essen, kein Wasser, kein Strom, keine Medizin und dass die Welt uns vergisst. Ich wache dann auf und laufe weinend zu Opa. Er tröstet mich und nimmt mich liebevoll in den Arm. Wenn es schon spät genug für das Morgengebet ist, frage ich Opa, ob ich mit in die Moschee darf. Meistens sagt er ja. Auf dem Weg dorthin reden wir kaum und sobald ich die Moschee betrete, erfüllt mich eine wohlige Wärme und innere Ruhe. Einen tiefen Glauben zu haben, ist ein großes Geschenk, sagt Opa. Und ich spüre genau, was er damit meint. Alhamdulillah sage ich leise, das bedeutet: Allah sei Dank. Manchmal spiele ich mit meiner Freundin Hind auf dem staubigen Platz hinter unserem Haus. Wir malen Hüpfkästchen auf den Boden oder sammeln kleine glatte Steine, die wir wie Schätzebehandeln. Dann vergesse ich für einige Momente alles. Wir lachen so laut, dass Mama aus dem Fenster schaut und lächelt. Für eine Weile gibt es nur uns und den Himmel. Ich höre die Erwachsenen oft flüstern. Viele seien ins Ausland geflüchtet. Einmal fragte mich Mama, ob ich mir vorstellen könne, woanders zu leben. Ich schüttelte den Kopf. Ich will hierbleiben. Hier ist der Olivenbaum, unter dem Opa sitzt. Hier ist der Wind, der nach Staub und Orangenblüten riecht. Mama weint in letzter Zeit öfter. Dann hole ich meine Stifte. Egal was ich male, am Ende sind immer ein Olivenbaum, eine Dattelpalme und ein Orangenbaum auf meinem Bild. Vielleicht male ich sie so oft, weil ich möchte, dass sie bleiben. Wenn ich Mama das Bild gebe, wischt sie sich die Tränen weg und lächelt. „Mein Schatz“ , sagt sie dann und streicht mir übers Haar, „aus Dir wird einmal etwas ganz Besonderes“. Ich weiß nicht genau, was das bedeutet. Aber wenn Opa abends wieder von früher erzählt, von Nachbarn, die sich grüßten und von Tagen ohne Angst, dann stelle ich mir vor, dass „etwas Besonderes“ vielleicht heißt, dass ich eines Tages Geschichten erzähle, von denen seine Augen nicht mehr finster werden. Von Zeiten, in denen wir uns in unserem Land frei bewegen dürfen und keine Angst mehr haben müssen. Wir werden unsere Ernte und unser Zuhause behalten dürfen. Mama wird nicht mehr weinen und ich male Bilder und schreibe Geschichten, die von Frieden und Liebe handeln.
Foto/ Text 3 von Selma, DATE – kulinarisches Schreibcafé, 2.5.2026
Text 4
(Eine Geschichte von Erde und Erinnerung)
Die Dattel wuchs im Jordantal, dort, wo die Hitze schwer auf den Feldern liegt und die Erde salzig schmeckt.
Ihre Wurzeln reichten tief – tiefer als Zäune, tiefer als Militärstraßen.
„Ich erinnere mich“, sagte sie, „an 1948.“
Die Orange hielt inne.
Sie kannte dieses Jahr.
„Nakba“, flüsterte die Dattel. „Die Katastrophe. Über 700.000 Palästinenser wurden vertrieben oder flohen aus ihren Städten und Dörfern. Mehr als 400 Ortschaften wurden zerstört oder entvölkert. Häuser standen leer – und blieben es nicht lange.“
Die Orange rollte langsam näher.
„Ich komme aus Jaffa“, sagte sie. „Oder aus dem, was davon übrigblieb. Meine Plantagen machten die Stadt berühmt. Dann kamen Krieg und Flucht. Familien gingen mit Schlüsseln in der Tasche – überzeugt, bald zurückzukehren. Viele warten noch heute.“
Die Avocado war jünger.
Sie wuchs in einer Siedlung im Westjordanland, gebaut auf Hügeln, mit Blick auf palästinensische Dörfer darunter.
„Nach 1967“, sagte die Dattel, „kam die nächste Wunde. Sechstagekrieg. Westjordanland, Ostjerusalem, Gaza – unter israelischer Kontrolle. Seitdem leben Palästinenser unter Besatzung.“
Die Erde erinnerte sich.
„Im Westjordanland wachsen Siedlungen“, sagte die Orange.
„International gelten sie als völkerrechtswidrig. Doch sie breiten sich aus. Straßen verbinden sie, oft nur für Israelis. Palästinenser brauchen Genehmigungen – für Häuser, für Brunnen, für Bewegungen.“
„Und wenn Genehmigungen fehlen“, ergänzte die Dattel, „kommen Bulldozer.“
Sie erzählte von Hauszerstörungen in Ostjerusalem und in Dörfern wie Khan al-Ahmar. Von Familien, die zusehen, wie Mauern fallen. Von Kindern, deren Schulbücher unter Trümmern liegen.
Die Avocado sprach leise:
„Ich bekomme Wasser aus modernen Systemen. Gleichmäßig. Verlässlich.“
„Nicht alle bekommen das“, antwortete die Dattel.
Im Jordantal kontrollieren israelische Behörden große Teile der Wasserressourcen. Palästinensische Gemeinden haben oft eingeschränkten Zugang. Manche Dörfer müssen Wasser teuer per Tankwagen kaufen.
Die Orange dachte an Gaza.
„Dort ist es enger“, sagte sie.
„Seit 2007 Blockade. Grenzen weitgehend geschlossen. Waren und Menschen können nur begrenzt ein- und ausreisen. Die Infrastruktur ist brüchig. Strom fällt aus. Wasser ist oft nicht trinkbar.“
Die Dattel nickte.
„Und wenn Krieg kommt, trifft er dicht besiedelte Gebiete. Zivilisten sterben. Kinder sterben. Häuser werden zerstört. Traumata wachsen schneller als Bäume.“
Stille.
„Und Gefängnisse“, sagte die Orange.
„Verwaltungshaft. Haft ohne Anklage oder Gerichtsverfahren für Monate – verlängerbar. Hunderte Palästinenser sitzen so fest. Manche über Jahre. Familien leben zwischen Besuchsgenehmigungen und Ungewissheit.“
„Nachts kommen Soldaten in Dörfer“, sagte die Dattel.
„Verhaftungen. Durchsuchungen. Kinder werden wach mit dem Klang von Stiefeln.“
Die Avocado spürte die Schwere.
„Viele Israelis sagen, es gehe um Sicherheit“, sagte sie vorsichtig.
„Um Schutz vor Anschlägen, vor Raketen.“
„Sicherheit“, wiederholte die Dattel, „für die einen bedeutet Kontrolle für die anderen.“
Sie sprach von Checkpoints – Hunderten im Westjordanland. Von der Mauer, die sich durch Landschaft und Nachbarschaften zieht. Von Olivenbäumen, die gefällt werden. Von Feldern hinter Sperrzonen.
„Seit Generationen“, sagte die Orange, „leben Palästinenser mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit. Mit Militärrecht, während Siedler Zivilrecht unterliegen. Zwei Rechtssysteme im selben Gebiet.“
Der Wind wehte Staub über die Hügel.
„Und doch“, sagte die Dattel, „pflanzen sie weiter. Oliven. Datteln. Hoffnung.“
Ein Kind setzte sich an den Tisch – weit weg von Jordantal und Gaza, vielleicht in Hamburg, vielleicht anderswo.
Es schnitt die Dattel auf. Schälen, würfeln, mischen.
„Warum erzählt ihr so schwere Geschichten?“, fragte es.
„Weil sie wahr sind“, sagte die Orange.
„Weil Erinnerung Widerstand ist“, sagte die Dattel.
Das Kind kostete den Salat.
Süße. Säure. Cremigkeit. Kein Geschmack verschwand. Jeder blieb.
„Was braucht es?“, fragte das Kind.
Die Dattel antwortete:
„Gleiche Rechte.“
Die Orange sagte:
„Würde.“
Die Avocado sagte nach langem Schweigen:
„Gerechtigkeit – für alle, die dort leben.“
Draußen in der Realität bleiben Mauern, Siedlungen, Blockaden, Raketen, Angst und Trauer.
Doch irgendwo pflanzt jemand einen neuen Olivenbaum – wissend, dass er Jahrzehnte braucht, um zu tragen.
Vielleicht ist Hoffnung genau das:
weiterzupflanzen,
obwohl die Erde verwundet ist.
Ein Text von Leila / DATE – Kulinarisches Schreibcafé, 5.2.2026
Text 5:
Es gibt Dinge, Ereignisse, die erscheinen plötzlich in deinem Alltag. Sie setzen sich im Kopf fest und sind auf einmal, wie für immer präsent. Machen sich breit, wie Feuer.
Wandern im Körper umher, zwicken dich zornig.
Ungerechtigkeiten, Leid, Verdruss – etwas, das du nicht willst.
Weder für dich selbst noch für andere.
Es nagt und beißt sich fest. Lässt die Gedanken kreisen, die von dir Besitz ergreifen.
Wie machtlos ich bin.
Du möchtest dieser ohnmächtigen Wut entfliehen. Wie weitermachen?
Irgendwann, keinmt ein wundersames Flämmchen. Wie machtlos bin ich?
Es züngelt durch den Körper und erfüllt dich. Vielleicht…
Von Henriette / DATE – kuinarisches Schreibcafé, 12.5.2026
Orangen-Dattel-Avocado-Salat
Leichter Snack oder Beilage
Im Winter ergänzen: Linsen (1kleine Dose) und 1 Fenchel (fein geraspelt)
| Zutaten … Portionen | Zubereitung |
| 2 reife Avocado2 Orange8 Datteln (entsteint) Optional:Rucola/ Babyspinat/ Feldsalat Dressing:Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer,etwas Honig oder Ahornsirup | Avocado halbieren, entkernen und in Würfel schneiden.Orange schälen und in Segmente oder Würfel schneiden.Datteln grob hacken. Alle Zutaten in eine Schüssel geben. Evtl. etwas Salat hinzufügen.Dressing: einen Spritzer Zitronensaft und etwas Olivenöl darüber träufeln, mit Salz und Pfeffer abschmecken.Vorsichtig mischen und servieren. |
Zutaten
Reispapier
2 Packung Feta Käse
1 Packung geriebenen Pizza Käse
Eigelb 3
Chips nach dein Geschmack halbe Packung
Öl zum braten
Saucen nach dein Geschenk
Den Feta Käse zuerst mit einer Gabel oder auf einer andere Weise gut zerdrücken bzw.in kleine Stücke zerteilen. Danach den Fera mit dem geriebenen Pizza Käse vermischen.
Die Reispapier für einige Sekunden in lauwarmes Wasser legen. Bis sich weich werden. Denn herausnehmen.
Die Käsemischung in die Mitte geben und das Reispapier entweder zu einer Rolle Formen oder viereckig zusammenfalten.
In einer separaten Schüssel 3 Eigelb verquirlen und die vorbereiteten Rollen mit einem Pinsel damit bestreichen. Anschließend die Rollen in fein zerbröselten Chips wälzen.
Die Rollen in einer Pfanne mit etwas Öl von beide Seiten goldbraun braten. Danach auf Küchenpapier legen damit überschüssiges Öl aufgesogen wird. Zum Schluss mit einer Saucen nach Geschmack servieren.
Von Rozita
Schokokuchen-vegan-avocado
Hier der Link für das Rezept von dem Schokokuchen.
Wintersalat mit Datteln und Orangen
Hier der Link für das Rezept vom Wintersalat.
Fotocredit: Marukhno Viktoria/ by unsplash.com
Liebe Leserinnen und Leser,
unser Online-Magazin ist auf Weltreise – und ihr seid mit dabei!
Was vor 10 Jahren entspannt in einem Hamburger Stadtteil begann, ist heute zu einem online Magazin mit über 6 Millionen Zugriffen allein im Jahr 2025 geworden. Und das Beste: Ihr bleibt im Schnitt fast 4 Minuten bei uns hängen. Das finden wir großartig!
Jetzt sind wir neugierig geworden…
Wo auf der Welt lest ihr uns eigentlich?
Ob aus Hamburg, Helsinki oder Honolulu – wir möchten wissen, wo ihr seid!
Macht mit und erzählt uns:
Unsere Idee: Gemeinsam mit euch entsteht eine lebendige Weltkarte voller Leserinnen und Leser – vielleicht die schönste Karte, die wir je gesehen haben.
Also: Tippt uns kurz an, sagt Hallo aus eurer Ecke der Welt und werdet Teil dieser kleinen globalen Entdeckungsreise.
Wir freuen uns riesig auf eure Nachrichten!
Schickt uns eine Email an: info@middenmang-magazin.de ODER
registriert euch direkt unter „Erzähl deine Geschichte!“ und schreibt einen Artikel über euch und eure Location.
Euer Middenmang-Team 💛
Foto: Greg Rakozy / unsplash.com
Mark Twain hatte seinen 190-ten Jahrestag. Er wurde, am 30. November 1835, geboren.
Sein Material, das waren die Buchstaben und viele von uns kennen seine Geschichten.
Aber was umgeben eigentlich Mark Twain für Zahlen?
Jeder Name enthält Buchstaben und jeder Buchstabe hat eine Zahl.
Das A hat eine 1 – das B eine 2 – das X eine 24 – das Y 25 und – das Z 26. Unser Alphabet hat 26 Buchstaben und zählt man noch die mit den Pünktchen oberhalb des Buchstabes Ä, Ö, Ü dazu und auch das ß, dann sind es sogar 30 Buchstaben.
Ah, 30 und schon sind wir bei Mark Twain: der 30te, sein Geburtstag und geboren im November, also der 11. des Monats. Die 11, die 11 ist eine Primzahl: Also mal Mark Twain und die Primzahlen.
Ok, fangen wir an: Mark Twain, das macht zusammen erstmal 9 Buchstaben. Auf was kommen wir, wenn wir den Buchstaben ihre Zahlen zuordnen?
Die Berechnungen für Mark Twain:
M=13, A=1, R=18, K=11 ergibt 43;
T=20, W=23, A=1, I=9, N=14 ergibt 67.
Ah ha, da mal draufgeschaut sehen wir einige Primzahlen 13 – 11 – 23 – und 43 – 67 ergibt also 5, wieder eine Primzahl.
Primzahlen sind lustig und unkonventionell – folgen sie doch keinen Regeln in der Regelmäßigkeit, außer dass sie durch 1 oder mit sich selbst teilbar sind – aber sonst: sie tauchen auf wann sie wollen und bleiben dort und man muss sie so hinnehmen wie sie sind.
Primzahlen sind eigenwillig wie Tom Sawyer oder Huckleberry Finn – eigenwillig und abenteuerlustig (mischen sie sich doch einfach mal in so mach Formeln ein) und sie enden nie, wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn – ein Buch für die Ewigkeit.
Mark Twain, seine Geschichten enden nie, sie werden immer weiter gereicht – wie Primzahlen.
Was hätte Mark Twain über Zahlen gesagt? Wir wissen es nicht. Über die deutsche Sprache wissen wir von seinen Äußerungen mehr. Er fand sie schön, interessant, wortreich aber auch schwer, sehr schwer und ehrlich gesagt, wir Alle auch: einfach schrecklich schön.
Schrecklich – schön: Mark Twains „The Awful German Language“ – Der Film ist zu der Woche der Vielfalt 2023 entstanden. Es war eine schöne, humorvolle Zusammenarbeit mit der Bücherhalle Dehnhaide, der Kirchengemeinde Alt Barmbek – Dulsberg, dem Barmbek Basch und dem Kulturpunkt Basch. Eine Veranstaltungsreihe aus Hamburg, dem Bezirk Nord, die alle dazu einladen, die Vielfalt des Kulturellen zu bereichern.
Beitragsfoto: Markus Krisetya / unsplash.com
Gemeinsam kreativ, generationsübergreifend und für den guten Zweck – im Barmbek°Basch leuchteten die Sterne gegen die dunkle Jahreszeit.
Bei klappernden Nadeln kamen die Teilnehmer:innen des Sträkelclubs am Basch beim „Sternchen sträkeln“ gemeinsam mit Kindern und deren Eltern im Barmbek°Basch zusammen. In gemeinsamer Handarbeit entstanden gehäkelte, gestrickte und gebastelte Sterne. Die Aktion verband kreatives Tun mit Begegnung und richtete sich an Menschen aller Altersgruppen. Dabei schufen sie weit mehr als nur Dekoration.
Bis zu 40 Menschen aller Altersgruppen und unterschiedlichster Herkunft nahmen aktiv teil. Bei Kaffee, Kuchen und Kinderpunsch entstand eine warme, offene Atmosphäre. Einige lernten hier zum ersten Mal häkeln oder stricken, andere entdeckten die Strickliesel neu. Die jüngeren Kinder bastelten Sterne oder gestalteten liebevoll Postkarten für die kommenden Feiertage.
Alle verband die Freude am gemeinsamen Tun.

Solche Veranstaltungen wirken nachhaltig – für jede und jeden Einzelnen und für die Gemeinschaft:
Denn hinter dem Sträkelclub am Basch steht ein starkes soziales Engagement.
Der Sträkelclub am Basch trifft sich, um mit Handarbeit konkret zu helfen. Die benötigte Wolle wird kostenlos zur Verfügung gestellt – teils aus Spenden. Die Teilnehmenden nehmen sie mit nach Hause, arbeiten weiter und bringen die fertigen Stücke zu den nächsten Treffen mit.
So entstehen hochwertige Einzelstücke: Socken, Mützen, Schals, Dreiecktücher oder Stulpen. Sie gehen an Menschen in prekären Lebenssituationen und wärmen dort, wo Unterstützung dringend gebraucht wird.
Gegründet Anfang 2019, ist der Sträkelclub heute eine feste Größe im Stadtteil. Über 60 regelmäßige Teilnehmer:innen engagieren sich inzwischen. Die Treffen finden jeden 1. und 3. Freitag im Monat im Barmbek°Basch (Wohldorfer Straße 30) statt – in zwei Gruppen von 13 bis 15 Uhr und von 16 bis 18 Uhr.
Willkommen sind alle: unabhängig von Alter, Herkunft oder Vorkenntnissen. Stricken und Häkeln werden gern beigebracht. Eingeladen wird über Flyer, Plakate und Veranstaltungen im Stadtteil.
Allein im Zeitraum von Januar bis Dezember 2025 wurden bei den Treffen insgesamt 1.429 Sträkelstücke abgegeben – durchschnittlich mehr als 60 pro Treffen. Mit dem Wachstum der Gruppe steigt jedoch auch der Bedarf an Wolle. Spenden allein reichen inzwischen nicht mehr aus. Der Sträkelclub am Basch ist daher weiterhin auf finanzielle Unterstützung angewiesen.
Das „Sternchen sträkeln“ war bereits die zweite erfolgreiche Kooperation des Sträkelclubs am Basch mit dem Mehrgenerationenhaus Barmbek°Basch und dem Kulturpunkt Basch. Schon zuvor hatte die interaktive Aktion „Der rote Faden“ mit anschließender Ausstellung große Resonanz erfahren.
Die Zusammenarbeit hat sich als fruchtbar erwiesen – und wird im kommenden Jahr fortgesetzt. Zur Freude aller, die im Barmbek°Basch zusammenkommen, um mit den kleinen Maschen Großes zu bewirken.

Beim herbstlichen DATE, der Kulinarischen Schreibwerkstatt im November, standen dafür typische Gemüse wie Kohl und Kürbis im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die große Vielfalt verschiedener Kohlsorten und deren geschmackliche Unterschiede – wobei schnell klar wurde, dass nicht jede Sorte, wie etwa Rosenkohl, gleichermaßen beliebt ist und Kohlgerichte kalt genossen auch ganz prima schmecken.
Neben kulinarischen Themen bot die Veranstaltung auch einen historischen Exkurs zur Herkunft von Halloween. Dabei wurde erläutert, dass die Tradition der Kürbislaterne auf keltische Bräuche zurückgeht, in denen ursprünglich ausgehöhlte Rüben als Geisterschutz dienten.
Auf Basis dieser Impulse verfassten die Autor:innen des Workshops kurze eigene Texte. Die Mischung aus saisonaler Küche, Kulturgeschichte und kreativem Schreiben machte die Werkstatt wieder zu einem inspirierenden Treffen.
Das nächste DATE findet am 12. Februar 26, von 18h – 20h statt. Die Dattel trifft Avocado und Orange, für einen kreativen Austausch mit südlichem Flair. Genau das richtige Mittel gegen Winterblues!
Texte von Date / 13.11.2025 / Teil 1 – eigene Texte
Kohlroulade, Kohlsuppe, Krautnudeln… Sie konnte es nicht fassen. Nur Kohlgerichte standen auf der Speisekarte. Was sollte sie nur essen? Als er ihr erzählt hatte, dass es saisonales Essen gäbe, hatte sie auf Kürbisgerichte gehofft. Die liebte sie. Kürbiscurry, Kürbissuppe, Kürbisrisotto… Das Wasser lief ihr im Mund zusammen. Diese kräftige orange Farbe, dieses samtige Gefühl im Mund. Sie mochte alles daran. Warum hatte er nur diesen Laden ausgewählt? Es war so viel toll an ihm. Groß und kräftig, freundliche Augen und ein Spitzbubenlachen.
Natürlich hatte sie sich gleich in ihn verliebt. Auch als er das Restaurant vorschlug für ihr drittes Date, ahnte sie nichts von der Misere, die sie erwarten würde. Es platzte aus ihr heraus: „Warum wolltest du hierhin gehen?“. Er lächelte und nahm ihre Hand: „Ich bin der Kohlkönig aus Oldenburg. Wusstest du das nicht?“
Ach, daher war er ihr bekannt vorgekommen, in der Oldenburger Allgemeinen hatte er ihr entgegengelacht. Das musste drei bis vier Monate her gewesen sein. Da kannten sie sich noch nicht und sie fragte sich schon damals, wer denn freiwillig Kohlkönig wird? Und nun saß sie neben einem. Wie sollte sie nur aus dieser Situation entfliehen? Wäre er doch nur Kürbiskönig, dann hätte diese aufkeimende Beziehung eine gute Chance von Dauer zu sein. Aber mit einem Kohlliebhaber geht das nicht. Ohne ein Wort zu sagen, nimmt sie ihre Jacke und Handtasche und geht. Bye, bye Kohlkönig!
Von Anne
Früher gab es Kohl meist als warmes Mittagessen. Und er schmeckte nicht wirklich gut. Als Erwachsene fand ich den super Tipp, dass „gut schmecken“ sehr von der Temperatur des Gerichts abhängt! Und ich entdeckte, dass die meisten Kohlgerichte abgekühlt und lauwarm wahre Genüsse sind.
Grünkohl vegan: Wie bekommt man Geschmack hinein?
Ganz einfach – statt Fleisch zuerst viele Zwiebeln in der Pfanne anbräunen, dann den Grünkohl dazu. Perfekt!
Von Ulla
Regelmäßig einmal im viertel Jahr treffen wir uns zu einem Date der besonderen Art. Die Gastgeberin, die Dattel, bittet im Barmbek°Basch zu Tisch, und zwar im Kreise ihrer Liebsten. Das sind ausgewählte Früchtchen aus unterschiedlichen Ländern und von Herkunft. Jedes Mal ist es ein geselliges Beieinandersein und ein herzlicher Austausch der Essenskulturen, gespickt mit Geschichten aus der Kindheit oder Heimat. Es gibt Geschichten, geprägt von ähnlichen Erfahrungen, aber auch sehr verwunderliche Begebenheiten. Sie handeln von verschiedensten Erlebnissen und Essen im Allgemeinen oder im Besonderen. Am Ende bleibt für alle Zeit, die eigenen Geschichten aufzuschreiben und sie, wenn gewünscht, im Online Middenmang Magazin, wieder um die ganze Welt zu schicken.
Von Sabine

Das Kürbisgesicht verdankt seinen Namen einer alten irischen Erzählung. Darin erscheint einem geizigen Hufschmied namens Jack am Vorabend vor Allerseelen in der Kneipe der Teufel. Der Höllenfürst bietet dem Geizhals großzügig an, dessen letzten Drink zu bezahlen, wenn er dafür Jacks Seele erhält.
Als dieser einwilligt, verwandelt sich der Teufel flugs in eine Sixpence-Münze (der damals übliche Preis für ein Bier), welche der Hufschmied ebenso fix in seinen Geldbeutel verschwinden lässt. Die Rückverwandlung ist Luzifer jedoch unmöglich, da Jack in seinem Portemonnaie ein silbernes Kreuz aufbewahrt.
Jack handelt mit dem bedrängten Beelzebub eine Galgenfrist von zehn Jahren aus. Als der Dämon nach den vereinbarten zehn Jahren zurückkehrt, um Jacks Seele einzufordern, bittet dieser den Teufel, ihm einen Apfel zu pflücken. Anstatt nun den frechen Jack mit seinem Dreizack in die Hölle zu jagen, klettert der recht barmherzige Satan tatsächlich auf den Apfelbaum. Der Hufschmied schnitzt eilig ein Kreuz in den Stamm, so dass der ungeschickte Vertreter der Hölle erneut gefangen ist.
Diesmal gelingt es ihm, einen totalen Freispruch auszuhandeln. Als Jack das Kreuz vom Baum entfernt, verabschiedet sich der hilfsbereite Teufel auf Nimmerwiedersehen.
Wie Jack seine Laterne erhielt
Doch für Jack bleibt es nur ein halber Sieg. Denn als er stirbt, wird er am Himmelstor abgewiesen. Er führte eben doch ein zu schlechtes Leben. Anschließend bittet er vor den Toren der Hölle um Einlass, wird aber erneut abgewiesen. Schließlich hat der Teufel sein Versprechen gegeben, niemals Jacks Seele zu holen. Und ein Teufel hält, was er verspricht. Aber aus Mitleid (ein echter Teufel eben) schenkt er Jack eine glühende Kohle, frisch aus dem Höllenfeuer. Diese steckt er Jack in eine Rübe, welche dieser als Proviant bei sich trug. Seitdem wandelt er mit dieser Rüben-Laterne zwischen den Welten.
Andere Versionen erzählen, dass Jack mit seiner Laterne das Tor zur Hölle sucht, nachdem ihn der Teufel beleidigt hat. Wahrscheinlich, um ihn vor die Tür zu bitten und die Sache wie Männer zu klären.
Quelle: google.com KI / 2.12.2025, Brüder Grimm, Kinder- und Hausmärchen, große Ausgabe, Band 2, 1857
Es war einmal ein junger Jäger, der gieng in den Wald auf Anstand. Er hatte ein frisches und fröhliches Herz, und als er daher gieng und auf dem Blatt pfiff, kam ein altes häßliches Mütterchen, das redete ihn an und sprach ‚guten Tag, lieber Jäger, du bist wohl lustig und vergnügt, aber ich leide Hunger und Durst, gib mir doch ein Almosen.‘ Da dauerte den Jäger das arme Mütterchen, daß er in seine Tasche griff und ihr nach seinem Vermögen etwas reichte. Nun wollte er weiter gehen, aber die alte Frau hielt ihn an, und sprach ‚höre, lieber Jäger, was ich dir sage, für dein gutes Herz will ich dir ein Geschenk machen: geh nur immer deiner Wege, über ein Weilchen wirst du an einen Baum kommen, darauf sitzen neun Vögel, die haben einen Mantel in den Krallen und raufen sich darum. Da lege du deine Büchse an und schieß mitten drunter: den Mantel werden sie dir wohl fallen lassen, aber auch einer von den Vögeln wird getroffen sein und todt herab stürzen. Den Mantel nimm mit dir, es ist ein Wunschmantel, wenn du ihn um die Schultern wirfst, brauchst du dich nur an einen Ort zu wünschen, und im Augenblick bist du dort. Aus dem toten Vogel nimm das Herz heraus, und verschluck es ganz, dann wirst du allen und jeden Morgen früh beim Aufstehen ein Goldstück unter deinem Kopfkissen finden.‘
Der Jäger dankte der weisen Frau und dachte bei sich ’schöne Dinge, ‚die sie mir versprochen hat, wenns nur auch all so einträfe.‘ Doch, wie er etwa hundert Schritte gegangen war, hörte er über sich in den Ästen ein Geschrei und Gezwitscher, daß er aufschauete: da sah er einen Haufen Vögel, die rissen mit den Schnäbeln und Füßen ein Tuch herum, schrien, zerrten und balgten sich, als wollts ein jeder allein haben. ‚Nun,‘ sprach der Jäger, ‚das ist wunderlich, es kommt ja gerade so, wie das Mütterchen gesagt hat,‘ nahm die Büchse von der Schulter, legte an und that seinen Schuß mitten hinein, daß die Federn herumflogen. Alsbald nahm das Gethier mit großem Schreien die Flucht, aber einer fiel todt herab, und der Mantel sank ebenfalls herunter. Da that der Jäger wie ihm die Alte geheißen hatte, schnitt den Vogel auf, suchte das Herz, schluckte es hinunter und nahm den Mantel mit nach Haus.
Am andern Morgen, als er aufwachte, fiel ihm die Verheißung ein, und er wollte sehen ob sie auch eingetroffen wäre. Wie er aber sein Kopfkissen in die Höhe hob, da schimmerte ihm das Goldstück entgegen und am andern Morgen fand er wieder eins, und so weiter jedesmal, wenn er aufstand. Er sammelte sich einen Haufen Gold, endlich aber dachte er ‚was hilft mir all mein Gold, wenn ich daheim bleibe? ich will ausziehen und mich in der Welt umsehen.‘
Da nahm er von seinen Eltern Abschied, hieng seinen Jägerranzen und seine Flinte um und zog in die Welt. Es trug sich zu, daß er eines Tages durch einen dicken Wald kam, und wie der zu Ende war, lag in der Ebene vor ihm ein ansehnliches Schloß. In einem Fenster desselben stand eine Alte mit einer wunderschönen Jungfrau und schaute herab. Die Alte aber war eine Hexe und sprach zu dem Mädchen ‚dort kommt einer aus dem Wald, der hat einen wunderbaren Schatz im Leib, den müssen wir darum berücken, mein Herzenstöchterchen: uns steht das besser an als ihm. Er hat ein Vogelherz bei sich, deshalb liegt jeden Morgen ein Goldstück unter seinem Kopfkissen.‘ Sie erzählt ihr wie es damit beschaffen wäre und wie sie darum zu spielen hätte, und zuletzt drohte sie und sprach mit zornigen Augen ‚und wenn du mir nicht gehorchst, so bist du unglücklich.‘ Als nun der Jäger näher kam, erblickte er das Mädchen und sprach zu sich ‚ich bin nun so lang herumgezogen, ich will einmal ausruhen und in das schöne Schloß einkehren, Geld hab ich ja vollauf.‘ Eigentlich aber war die Ursache, daß er ein Auge auf das schöne Bild geworfen hatte.
Er trat in das Haus ein, und ward freundlich empfangen und höflich bewirthet. Es dauerte nicht lange, da war er so in das Hexenmädchen verliebt, daß er an nichts anders mehr dachte und nur nach ihren Augen sah, und was sie verlangte, das that er gerne. Da sprach die Alte ’nun müssen wir das Vogelherz haben, er wird nichts spüren, wenn es ihm fehlt.‘ Sie richteten einen Trank zu, und wie der gekocht war, that sie ihn in einen Becher und gab ihn dem Mädchen, das mußte ihn dem Jäger reichen. Sprach es ’nun, mein Liebster, trink mir zu.‘ Da nahm er den Becher, und wie er den Trank geschluckt hatte, brach er das Herz des Vogels aus dem Leibe. Das Mädchen mußte es heimlich fortschaffen und dann selbst verschlucken, denn die Alte wollte es haben. Von nun an fand er kein Gold mehr unter seinem Kopfkissen, sondern es lag unter dem Kissen des Mädchens, wo es die Alte jeden Morgen holte: aber er war so verliebt und vernarrt, daß er an nichts anders dachte, als sich mit dem Mädchen die Zeit zu vertreiben.
Da sprach die alte Hexe ‚das Vogelherz haben wir, aber den Wunschmantel müssen wir ihm auch abnehmen.‘ Antwortete das Mädchen ‚den wollen wir ihm lassen, er hat ja doch seinen Reichthum verloren.‘ Da ward die Alte bös und sprach ’so ein Mantel ist ein wunderbares Ding, das selten auf der Welt gefunden wird, den soll und muß ich haben.‘ Sie gab dem Mädchen Anschläge und sagte wenn es ihr nicht gehorchte, sollte es ihm schlimm ergehen. Da that es nach dem Geheiß der Alten, stellte sich einmal ans Fenster und schaute in die weite Gegend, als wäre es ganz traurig. Fragte der Jäger ‚was stehst du so traurig da?‘ ‚Ach, mein Schatz,‘ gab es zur Antwort, ‚da gegenüber liegt der Granatenberg, wo die köstlichen Edelsteine wachsen. Ich trage so groß Verlangen danach, daß wenn ich daran denke, ich ganz traurig bin; aber wer kann sie holen! nur die Vögel, die fliegen, kommen hin, ein Mensch nimmermehr.‘ ‚Hast du weiter nichts zu klagen,‘ sagte der Jäger, ‚den Kummer will ich dir bald vom Herzen nehmen.‘ Damit faßte er sie unter seinen Mantel und wünschte sich hinüber auf den Granatenberg, und im Augenblick saßen sie auch beide drauf. Da schimmerte das edele Gestein von allen Seiten daß es eine Freude war anzusehen, und sie lasen die schönsten und kostbarsten Stücke zusammen. Nun hatte es aber die Alte durch ihre Hexenkunst bewirkt, daß dem Jäger die Augen schwer wurden. Er sprach zu dem Mädchen ‚wir wollen ein wenig niedersitzen und ruhen, ich bin so müde, daß ich mich nicht mehr auf den Füßen erhalten kann.‘ Da setzten sie sich, und er legte sein Haupt in ihren Schooß und schlief ein. Wie er entschlafen war, da band es ihm den Mantel von den Schultern und hieng ihn sich selbst um, las die Granaten und Steine auf und wünschte sich damit nach Haus.
Als aber der Jäger seinen Schlaf ausgethan hatte und aufwachte, sah er daß seine Liebste ihn betrogen und auf dem wilden Gebirg allein gelassen hatte. ‚O,‘ sprach er, ‚wie ist die Untreue so groß auf der Welt!‘ saß da in Sorge und Herzeleid und wußte nicht was er anfangen sollte. Der Berg aber gehörte wilden und ungeheuern Riesen, die darauf wohnten und ihr Wesen trieben, und er saß nicht lange, so sah er ihrer drei daher schreiten. Da legte er sich nieder, als wäre er in tiefen Schlaf versunken. Nun kamen die Riesen herbei, und der erste stieß ihn mit dem Fuß an und sprach ‚was liegt da für ein Erdwurm und beschaut sich inwendig?‘ Der zweite sprach ‚tritt ihn todt.‘ Der dritte aber sprach verächtlich ‚das wäre der Mühe werth! laßt ihn nur leben, hier kann er nicht bleiben, und wenn er höher steigt bis auf die Bergspitze, so packen ihn die Wolken und tragen ihn fort.‘ Unter diesem Gespräch giengen sie vorüber, der Jäger aber hatte auf ihre Worte gemerkt, und sobald sie fort waren, stand er auf und klimmte den Berggipfel hinauf. Als er ein Weilchen da gesessen hatte, so schwebte eine Wolke heran, ergriff ihn, trug ihn fort und zog eine Zeitlang am Himmel her, dann senkte sie sich und ließ sich über einen großen, rings mit Mauern umgebenen Krautgarten nieder, also daß er zwischen Kohl und Gemüsen sanft auf den Boden kam.
Da sah der Jäger sich um und sprach ‚wenn ich nur etwas zu essen hätte, ich bin so hungrig, und mit dem Weiterkommen wirds schwer fallen; aber hier seh ich keinen Apfel und keine Birne und keinerlei Obst, überall nichts als Krautwerk.‘ Endlich dachte er ‚zur Noth kann ich von dem Salat essen, der schmeckt nicht sonderlich, wird mich aber erfrischen.‘ Also suchte er sich ein schönes Haupt aus und aß davon, aber kaum hatte er ein paar Bissen hinab geschluckt, so war ihm so wunderlich zu Muthe, und er fühlte sich ganz verändert. Es wuchsen ihm vier Beine, ein dicker Kopf und zwei lange Ohren, und er sah mit Schrecken daß er in einen Esel verwandelt war. Doch weil er dabei immer noch großen Hunger spürte und ihm der saftige Salat nach seiner jetzigen Natur gut schmeckte, so aß er mit großer Gier immer zu. Endlich gelangte er an eine andere Art Salat, aber kaum hatte er etwas davon verschluckt, so fühlte er aufs Neue eine Veränderung, und kehrte in seine menschliche Gestalt zurück.
Nun legte sich der Jäger nieder und schlief seine Müdigkeit aus. Als er am andern Morgen erwachte, brach er ein Haupt von dem bösen und eins von dem guten Salat ab und dachte ‚das soll mir zu dem Meinigen wieder helfen und die Treulosigkeit bestrafen.‘ Dann steckte er die Häupter zu sich, kletterte über die Mauer und gieng fort, das Schloß seiner Liebsten zu suchen. Als er ein paar Tage herum gestrichen war, fand er es glücklicherweise wieder. Da bräunte er sich schnell sein Gesicht, daß ihn seine eigene Mutter nicht erkannt hätte, gieng in das Schloß und bat um eine Herberge. ‚Ich bin so müde,‘ sprach er, ‚und kann nicht weiter.‘ Fragte die Hexe ‚Landsmann, wer seid ihr, und was ist euer Geschäft? Er antwortete ‚ich bin ein Bote des Königs und war ausgeschickt den köstlichsten Salat zu suchen, der unter der Sonne wächst. Ich bin auch so glücklich gewesen ihn zu finden und trage ihn bei mir, aber die Sonnenhitze brennt gar zu stark, daß mir das zarte Kraut zu welken droht und ich nicht weiß ob ich es weiter bringen werde. Als die Alte von dem köstlichen Salat hörte, ward sie lüstern und sprach ‚lieber Landsmann, laßt mich doch den wunderbaren Salat versuchen.‘ ‚Warum nicht?‘ antwortete er, ‚ich habe zwei Häupter mitgebracht und will euch eins geben,‘ machte seinen Sack auf und reichte ihr das böse hin. Die Hexe dachte an nichts arges und der Mund wässerte ihr so sehr nach dem neuen Gericht, daß sie selbst in die Küche gieng und es zubereitete. Als es fertig war, konnte sie nicht warten, bis es auf dem Tisch stand, sondern sie nahm gleich ein paar Blätter und steckte sie in den Mund, kaum aber waren sie verschluckt, so war auch die menschliche Gestalt verloren, und sie lief als eine Eselin hinab in den Hof. Nun kam die Magd in die Küche, sah den fertigen Salat da stehen und wollte ihn auftragen, unterwegs aber überfiel sie, nach alter Gewohnheit, die Lust zu versuchen, und sie aß ein paar Blätter. Alsbald zeigte sich die Wunderkraft, und sie ward ebenfalls zu einer Eselin und lief hinaus zu der Alten, und die Schüssel mit Salat fiel auf die Erde. Der Bote saß in der Zeit bei dem schönen Mädchen, und als niemand mit dem Salat kam, und es doch auch lüstern danach war, sprach es ‚ich weiß nicht wo der Salat bleibt.‘ Da dachte der Jäger ‚das Kraut wird schon gewirkt haben‘ und sprach ‚ich will nach der Küche gehen und mich erkundigen.‘ Wie er hinab kam, sah er die zwei Eselinnen im Hof herum laufen, der Salat aber lag auf der Erde. ‚Schon recht,‘ sprach er, ‚die zwei haben ihr Theil weg‘ und hob die übrigen Blätter auf, legte sie auf die Schüssel und brachte sie dem Mädchen. ‚Ich bring euch selbst das köstliche Essen,‘ sprach er, ‚damit ihr nicht länger zu warten braucht.‘ Da aß sie davon und war alsbald wie die übrigen ihrer menschlichen Gestalt beraubt und lief als eine Eselin in den Hof.
Nachdem sich der Jäger sein Angesicht gewaschen hatte, also daß ihn die Verwandelten erkennen konnten, gieng er hinab in den Hof und sprach ‚jetzt sollt ihr den Lohn für eure Untreue empfangen.‘ Er band sie alle drei an ein Seil und trieb sie fort, bis er zu einer Mühle kam. Er klopfte an das Fenster, der Müller steckte den Kopf heraus und fragte was sein Begehren wäre ‚Ich habe drei böse Thiere,‘ antwortete er, ‚die ich nicht länger behalten mag. Wollt ihr sie bei euch nehmen, Futter und Lager geben, und sie halten wie ich euch sage, so zahl ich dafür was ihr verlangt.‘ Sprach der Müller ‚warum das nicht? wie soll ich sie aber halten?‘ Da sagte der Jäger der alten Eselin, und das war die Hexe, sollte er täglich dreimal Schläge und einmal zu fressen geben; der jüngern, welche die Magd war, einmal Schläge und dreimal Futter; und der jüngsten, welche das Mädchen war, keinmal Schläge und dreimal zu fressen; denn er konnte es doch nicht über das Herz bringen, daß das Mädchen sollte geschlagen werden. Darauf gieng er zurück in das Schloß, und was er nöthig hatte, das fand er alles darin.
Nach ein paar Tagen kam der Müller und sprach er müßte melden daß die alte Eselin, die nur Schläge bekommen hätte und nur einmal zu fressen, gestorben wäre. ‚Die zwei andern,‘ sagte er weiter, ’sind zwar nicht gestorben und kriegen auch dreimal zu fressen, aber sie sind so traurig, daß es nicht lange mit ihnen dauern kann.‘ Da erbarmte sich der Jäger, ließ den Zorn fahren und sprach zum Müller er sollte sie wieder hertreiben. Und wie sie kamen, gab er ihnen von dem guten Salat zu fressen, daß sie wieder zu Menschen wurden. Da fiel das schöne Mädchen vor ihm auf die Knie und sprach ‚ach, mein Liebster, verzeiht mir was ich Böses an euch gethan, meine Mutter hatte mich dazu gezwungen; es ist gegen meinen Willen geschehen, denn ich habe euch von Herzen lieb. Euer Wunschmantel hängt in einem Schrank, und für das Vogelherz will ich einen Brechtrunk einnehmen.‘ Da ward er anderes Sinnes, und sprach ‚behalt es nur, es ist doch einerlei, denn ich will dich zu meiner treuen Ehegemahlin annehmen.‘ Und da ward Hochzeit gehalten, und sie lebten vergnügt mit einander bis an ihren Tod.
Quelle: Brüder Grimm (s.o.)

Hier der Link zu einem eingereichten Rezept: https://sunitaehlers.de/blumenkohl-tabouleh/
Das nächste DATE! – findet am 12.2.2026 statt, wieder von 18h – 20h. Gastgeberin Dattel trifft Orange und Avocado.
Im September fand im Hamburger Stadtteil Barmbek-Süd das zweite „DATE – kulinarische Schreibcafé“ im Mehrgenerationenhaus Barmbek°Basch statt. Zehn Teilnehmende mit unterschiedlichen Hintergründen kamen zusammen, um gemeinsam zu essen, zu erzählen und zu schreiben. Im Mittelpunkt standen drei Lebensmittel, die weltweit Geschichte geschrieben haben. Die Dattel als Gastgeberin traf sich an dem Tag mit Tomate und Paprika, die wiederum die Grundlage für leckere Gerichte bildeten (Rezepte siehe unten im Artikel).
Das DATE! verbindet historisches Wissen, kreatives Schreiben und gemeinsames Erleben. Jede Veranstaltung widmet sich neuen Lebensmitteln, die sowohl kulturhistorisch als auch biografisch Geschichten in sich tragen. Diese kulinarischen Wanderer dienen als Ausgangspunkt für Begegnung und Austausch im Hier und Jetzt.

Den Auftakt von DATE! bildete ein kurzer Wissensimpuls zu Herkunft und kultureller Bedeutung der Hauptzutaten. Die Dattel, Symbol für Gastfreundschaft im Nahen Osten, begleitet den Menschen seit Jahrtausenden; archäologische Funde belegen ihre Nutzung bereits vor über 7000 Jahren. Sie eignet sich deshalb sehr gut als Gastgeberin für diese neue interkulturelle Veranstaltungsreihe. Die Teilnehmenden tauschten Erinnerungen an Familiengerichte, Lieblingsrezepte und kulinarische Traditionen aus. Dieser lebendige Dialog schaffte eine offene, interessierte Atmosphäre, in der Wissen und Alltagserfahrung auf natürliche Weise miteinander verschmolzen.
Um den Übergang zum kreativen Schreiben zu erleichtern, wurde gemeinsam mit Storytelling-Cubes gespielt. Die Würfel, die mit Symbolen und Bildern versehen sind, halfen dabei, spontane Ideen zu entwickeln und erzählerische Verbindungen zu schaffen – von der Küche über den Markt bis hin zur Fantasie. Das Spiel diente als niederschwelliger Einstieg und machte den Schreibprozess für alle Teilnehmenden zugänglich und spielerisch.

Im Anschluss entstanden zahlreiche neue Texte: poetische Miniaturen, kulinarische Erinnerungen und kleine Geschichten, inspiriert von Dattel, Tomate und Paprika. Ergänzend wurden zwei kurze Audioaufnahmen produziert. Die entstandenen Beiträge werden immer hier im Online-Magazin Middenmang veröffentlicht.
Auch die Bücherhalle Dehnhaide war an dem Abend beteiligt und brachte eine Auswahl thematisch passender Bücher und Schreibanregungen ein – von kulinarischen Erzählungen bis hin zu internationalen Kochrezepten.
Abgeschlossen wurde der Abend mit einem gemeinsamen Essen, mit Rezepten zu den drei Lebensmitteln, die die Iranerin Rozita zubereitet hatte. Einige der Teilnehmenden brachten selbstgemachtes mit, wie Dattel-Schokoladen Konfekt und Dattel-Fruchtbällchen. Die Gespräche wurden fortgesetzt und erste Texte (hier unbedingt nachlesen!) vorgelesen. Stimmung und Austausch waren lebendig und wertschätzend – ein Zeichen für ein gelungenes Miteinander und Vielfalt, die Literatur, Kulinarik und Gemeinschaft miteinander verband.

Couscous Paprika mit Datteln und Schafskäse
Essen & Katzen:
Rückblick – Sangeeta & Sabine
Das nächste DATE – kulinarische Schreibcafé
DATE – kulinarisches Schreibcafé
🗓 13. November 2025, 18–20 Uhr
📍 Barmbek°Basch, Hamburg
📢 In Kooperation mit dem Online Middenmang Magazin, Mehrgenerationenhaus Barmbek°Basch, Kulturpunkt Basch
Lest hier, was am 11. September 2025 im zweiten kulinarischen Schreibcafé entstanden ist!
Eine Veranstaltung, wo Menschen aus der Umgebung zusammenkommen und zusammen essen. Heute sind es circa 15 Teilnehmer:innen. Einige wohnen in dem Stadtteil, andere arbeiten hier.
Viele haben Speisen zum Thema beigesteuert – heute Datteln, Paprika, Tomate.
Sehr freundliche Atmosphäre, aufgeschlossen, interessiert.
Manche erzählen kleine Info-Häppchen über sich, angeregt durch z.B. kleine Inputs wie Symbolwürfel.
Genuss für alle Sinne: schön angerichtete Speisen sehe, Düfte schnuppern, Imbiss schmecken, mit Tee oder aromatisiertem Wasser.
Ella, 73 Jahre
Heute war ein toller Tag mit Leute aus verschiedenen Ländern. Tolles Essen. Sehr leckerer Salat.
Es war wirklich interessant für mich heute dabei zu sein. In unserer Kultur gibt es auch bei den Afghanen unterschiedliche Speisen.
Afghanisches Essen ist auf der ganzen Welt sehr berühmt, darunter auch Gabili Polo.
Shikay Hashimi aus Afghanistan
Die Marokkanerin kniete vor dem Feuer und schwenkte die kleine Kupferkanne, während der feinporige Mokkaschaum in kleinen Blasen hin und her und im Kreis schwankte, ohne über den Rand zu schwappen.
Es dampfte und duftete verheißungsvoll.
Der alte bärtige Vater hockte neben ihr und schaute ihr zu. Geduldig wartete er, bis sie zu den kleinen Porzellantassen griff. Sie füllte zwei der Tassen zu je 2/3, löffelte reichlich Zucker hinein und reichte dem Vater eine Tasse. Andächtig nahm er und lächelte.
Dann begann er, den Mokka umzurühren, zu rühren, zu rühren.
Ich, als Beobachterin, wünschte mir in dem Moment nichts mehr als eine Tasse guten starken Kaffee, um meinen Kreislauf in den Griff zu bekommen. Nun aber war ich nur Beobachterin und dachte daran, wie gedankenlos und hastig ich meine Tasse Kaffee jedesmal herunterschlang, ohne das gute Produkt, die Arbeit der Erntenden, die Röstung und alles Folgende zu bedenken, bis ich zu meinem Pfund Kaffee kommen würde.
Später fand ich es anmaßend, nur nach preiswerten Sonderangeboten zu jagen! …
Elke
Thiago Tomate wächst im Hochland von Peru auf. Dort ist es warm und sonnig. Viele verschiedene Tomaten wachsen hier. Alle verstehen sich gut miteinander, obwohl sie unterschiedliche Farben, Formen und Größen haben.
Eines Tages wächst eine neue Tomate neben ihm. Sie sieht anders aus als alle anderen Tomaten, die er kennt.
Neugierig, wie Thiago ist, spricht er das Gewächs an: „Hallo, ich bin Thiago, eine Rio Grande und wer bist du?“
Paola Paprika guckt etwas erstaunt. Ihr ist schon aufgefallen, dass der Vogel sie im Tomatenfeld abgeworfen hat. Aber, dass diese rote ovale Tomate sie anspricht, damit hat sie nicht gerechnet.
„Hallo“ sagt sie schüchtern. „Ich bin eine Glockenpaprika und heiße Paola.“ Dabei wird sich noch ein bisschen röter, als sie eh schon ist.
Thiago fällt das gar nicht auf. Er ist begeistert von der neuen Nachbarin. „Paola“ sagt er ganz begeistert „schön, dass du da bist. Eine Glockenpaprika habe ich noch nie getroffen.“
Das freut Paola, denn sie hatte sich Sorgen gemacht, dass ihre Andersartigkeit negativ auffällt. Doch nicht bei Thiago. Er amüsiert sie: „Erzähl mir mehr von dir und deinesgleichen!“
Uns so fing Paola an zu erzählen …
Anne
Manchmal möchte ich mich in dir suhlen, in deiner Farbe wälzen und deine Fülle ausschlecken.
Wenn es in mir bricht, deine flüssige Mitte durch meinen Mund fließt oder sogar keck zwischen meinen Lippen heraustanzt, vielleicht auf das Revere meines Nachbarn oder die Nasenspitze meines Geliebten – dann feiere ich dich lachend.
Denn nicht nur dein Geschmack ist so mannigfaltig vollkommen, dein ganzes Wesen ist ein Blumenstrauß an Sinnlichkeit.
Du bist für mich das Leben
und ich würde mich am liebsten laut schmatzend in dich hineinsetzen, dich auskosten und deine Wohltat feiern, jeden Tag.
Und wenn du nicht gesehen wirst von mir
und beleidigt zu Ende gammelst,
mich bestrafst,
indem du dich mit jedem Molekül in meinem Brotkorb ausbreitest;
selbst dann lächle ich über deine Farbe im faden Weiß, für immer verewigt.
Du, meine Liebe, Tomate.
Julia
Tomatoes and papers are very crucial in our meals in zambia. They add colour tot he food and makes it more tasty.
We use as enough as possible and never get tire dor fade up of eating them.
Some love them cooked, others love them uncooked.
It´s just nice how they can be used in a full meal for different things, they are salads in some meals and they are just vegetables in other meals.
They have being on many and most tables where food is presented.
And for me, every memory of the best food I have had over the years, it included these very simple foods or ingredients – tomatoes and papers.
As a child growing up, whenever mom was cooking my task was to help her with cutting tomatoes and opinos as well as papers.
Clarence Mwanqala
Das Schöne an Tomaten ist, dass sie nicht nur in vielen Nuancen köstlich sind. Sie lassen sich auch einfach anbauen. Wir haben deswegen auf unserer Dachterrasse mit Südseite vor Jahren ein ehrgeiziges Anbauprogramm gestartet.
Zentnerweise Erde in Hochbeete verbaut, tolle alte Sorten besorgt, Hektoliter an Wasser für die Wässerung geschleppt und die Pflanzen monatelang gehegt und gepflegt.
Alles sah so toll aus und die Ernte sollte reichlich sein.
Allein der Wille, in den Sommerurlaub zu fahren, war stärker.
Unsere fantastische Tomatenernte fand statt, als wir irgendwo an der portugiesischen Küste weilten.
Wie grandios Berner Rose, Hallfrucht und Ochsenherz schmeckten, erfuhren wir von unseren Freunden, die unsere Ernte einfuhren.
Glücklicherweise kann man auf gut sortierten Wochenmärkten auch ausgefallene Sorten Tomaten kaufen.
Arbeit und Wasser, sparend in den Sommerurlaub fahren – meine Devise!
Nico
„tomato plants are too delicate“ my grandpa used to said.
They require an estructure where they can grow, a lot of wáter, but not so many and sun, but not so many.
Once upon a time I had one tomate plant …
It grows spontaneously in my garden out of the organic rests I threw there.
I took care of it and I celebrated every new leaf it had.
That plant only gave one tomato and then died.
But no tomato ever tasted as good as that one, even though it was still a little green, because of my rush for trying it.
No tomato ever tasted as good as that one, because the satisfaction of watching it grow even influenced his taste.
Because food doesn´t just taste like what it tzastes like, but like the story that accumpanies it.
Food isn´t just eaten , it is experienced.
Mar7/
Friesland gilt als eines der schönsten Radreviere der Niederlande – flach, gut erschlossen und reich an Wasserwegen. Im Juli nutzten wir die Gelegenheit für eine kurze Auszeit per Fahrrad. Ausgangspunkt war Groningen, von wo aus Sneek in nur rund 90 Minuten bequem mit dem Zug erreichbar ist.
Sneek selbst lohnt schon einen Bummel: historische Fassaden, kleine Grachten und das markante Wassertor prägen das Stadtbild. Von hier führt ein dichtes Netz an beschilderten Radwegen Richtung Gaastmeer. Die Strecken sind leicht zu fahren, größtenteils asphaltiert und durchweg gut ausgeschildert. Unterwegs laden kleine Dörfer und Cafés wie das D’Alt Herberch zu Pausen ein – ideal für einen Snack, bevor es weitergeht.
Ein Highlight ist die kurze Überfahrt mit der Rad- und Fußgängerfähre über den Yntemasleat, die einen reizvollen Perspektivwechsel bietet. Von dort führt der Weg durch weite Polderlandschaften, vorbei an Windmühlen und alten Klappbrücken, hinein in das Naturschutzgebiet De Wolvetinte. Hier öffnet sich die Landschaft noch einmal besonders weit – ein stiller Kontrast zu den lebendigen Hafenorten.

De Wolvetinte – wo Natur und Geschichte sich begegnen
An der Westseite des friesischen Sees Fluessen liegt ein verborgenes Juwel: das Naturgebiet De Wolvetinte. Zwischen Schilfgürteln, Feuchtwiesen und weiten Ausblicken brüten hier Säbelschnäbler, Kiebitze und Flussregenpfeifer. Im Herbst ziehen Kampfläufer und Raubseeschwalben vorbei – ein Schauspiel für jeden Naturfreund. Ein unbefestigter Wanderweg schlängelt sich durch die Landschaft, vorbei an einem Aussichtspunkt mit weitem Blick über den See, der Teil der „Friese Meren“ ist. Gummistiefel sind hier keine schlechte Idee – der Weg führt über echte Bauernwiesen, und Hunde müssen leider zu Hause bleiben.
Mit jedem gefahrenen Meter stößt man auf Spuren der Vergangenheit. An einer Stelle ragt im Wasser der nachgebildete Dachfirst einer ursprünglichen Hofstelle empor – ein stilles Kunstwerk, das an den einst hier stehenden Bauernhof erinnert. Im kleinen Museum „Skerven fan ’e Skar“ erzählen Keramikscherben und andere Funde die Geschichte dieses Hofes, der seit 1741 existierte, eine Sturmflut überstand und schließlich an neuer Stelle wieder errichtet wurde.
Nur wenige Gehminuten entfernt steht er noch heute: der Bauernhof De Wolvetinte in It Heidenskip, 1865 erbaut und seit 2017 von einer gastfreundlichen Familie bewirtschaftet. Hier endet der Ausflug mit einer Tasse Kaffee, Tee oder Limonade, dazu ein Stück Gebäck – wahlweise im gemütlichen Stall oder unter freiem Himmel. Ein perfekter Abschluss für eine Entdeckungstour, die Natur, Geschichte und friesische Gastfreundschaft verbindet. Und, wer gerne ein bisschen länger dort verweilen möchte, bucht sich gleich in das gleichnamige „Bed and Breakfast“ ein.

De Wolvetinte in It Heidenskip – Bedandbreakfast.nl<https://www.bedandbreakfast.nl/nl/a/qjFf4PLK8JAv/de-wolvetinte>
de Wolvetinte in It Heidenskip – Rustpunten<https://www.rustpunt.nu/poi/?p_id=4369>
De Wolvetinte – NATUURGEBIEDEN IN BEELD<https://www.natuurgebiedinbeeld.nl/natuurgebied/friesland/de-wolvetinte/>
Wandelrondje door prachtig natuurgebied in It Heidenskip Friesland | VVV Friesland Zuidwest<https://www.waterlandvanfriesland.nl/nl/routes/1924577601/wandelroute-wolvetine>

Foto unten: Museum Skerfen van e skar / De Wolvetinte in It Heidenskip
weitere Fotos: SHEP_Hamburg 2025
Seit einiger Zeit trifft sich ,hier im Barmbek°Basch ,das neue Redaktionsteam von BaschCast, einem Podcast des Stadtteiles für den Stadtteil. In Kooperation des Mehrgenerationenhauses Barmbek°Basch ,dem Stadtteilrat und dem Kulturpunkt Basch, entstehen kleine Episoden zu stadtteilrelevanten Themen. Wir finden, dass das ist eine prima Ergänzung zum Online Middenmang Magazin ist, weil auch hier die Geschichten aus dem Quartier gesammelt und erzählt werden. Insofern blicken wir mit großer Vorfreude auf die kommenden Episoden, die die BaschCast Redaktion für die Nachbarschaft erstellen wird.
Denn, es gibt jede Menge spannende Themen, über die Menschen etwas zu erzählen haben.
Die BaschCast Redaktion berichtet – immer, wenn sie wieder etwas Prickelndes gefunden hat!
… über Themen zwischen Osterbek- und Eilbekkanal, zwischen Mundsburg und Friedrichsberg, aus unserem schönen Barmbek-Süd im Herzen von Hamburg. Das Basch, der Kulturpunkt, der Stadtteilrat und viele Aktivitäten kommen auch vor.
Das Basch-Cast-Team freut sich darauf, mit den Zuhörenden das Leben im Stadtteil und darüber hinaus zu erkunden. Unterstützt werden wir hier von Aktion Mensch.
Die Natur ist ständigem Wandel unterworfen. Das gilt auch für Pflanzen und Farbe. Transformation betrifft aber auch uns alle. Das Thema Verwandlung gibt den experimentellen Rahmen für dieses interaktive Ausstellungsformat.
„Natur & Farbe“ heißt ein gemeinsames Kunst- und Vermittlungsprojekt rund um den schuleigenen Färbergarten der Beruflichen Schule Holz Farbe Textil. Pflanzenbasierte Farbstoffe machen ökologische, technische und soziale Kreisläufe unmittelbar erlebbar. Transformation betrifft uns alle und bildet den künstlerisch-experimentellen Rahmen für vier Workshopstationen, die die Ausstellung präsentiert. Gezeigt werden Ergebnisse aus den Bereichen Collage, Druck, Malerei, Film sowie eine begleitende Fotodokumentation des kreativen Prozesses.
Natur & Farbe: Ausstellung und Vernissage Kulturpunkt Basch
Vernissage, am 8. Mai 2025, um 17.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 8.5. bis 30.5.2025, werktags von 10h – 17h, Eintritt frei!
Ort: Barmbek°Basch, Wohldorfer Str. 30, 22081 Hamburg,
Nahe der U-Bahn Station Dehnhaide
In Workshops mit den Schüler:innen der Fachoberschule Gestaltung (FOS) entstanden Collagen, Mixed-Media-Malereien und Stop-Motion-Filme. Der Färbergarten verwandelte sich in einen kreativen Lern- und Erlebnisort – und wurde zugleich Teil eines interaktiven Ausstellungsprojekts, das der Kulturpunkt Basch mit vier Künstler:innen realisierte. Im Mittelpunkt stand der ständige Wandel in der Natur, der sich in Pflanzen und Farben widerspiegelte.
Schüler:innen stellten aus gesammelten und getrockneten Färberpflanzen Naturfarben her. In der japanischen Shibori-Technik entstanden gefärbte Textilien mit faszinierenden Batikeffekten. Ausgehend von Pflanzenformen entstanden an der Collage-Station reduzierte schwarz-weiße Kompositionen, die vielseitige Materialcollagen zusammenführten. In der Mixed-Media-Malerei kamen Pflanzen-Tinten und Pigmente zum Einsatz. Mit Aquarell, Gouache oder pflanzenbasiertem Acrylbinder entstanden freie Arbeiten voller Farbe, Form und Struktur. Pflanzenteile dienten hier nicht nur als Motiv, sondern auch als Pinsel oder Stempel. Abgerundet wurde das Projekt durch kurze Stop-Motion-Filme. In poetischen Bildgeschichten rund um das Thema Verwandlung animierten die Teilnehmenden Färberpflanzen und selbst gestaltete Elemente, Bild für Bild, Szene für Szene.
Die Ausstellung ist auch während des KLIMAI, am 10. Mai 2025, von 11h – 16h, im Barmbek°Basch geöffnet. An dem Tag gibt es unterschiedlichste Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz, in und um das Community Center.
Beteilgte Künstler:innen: Samira Alizadehghaanad, Elke Ehninger, Sabine Engelhart (Kulturpunkt Basch), Vanessa Nica Mueller (Werkstattmixedmedia_Kulturpunkt)
Das Ausstellungs- u. Kunstprojekt >Natur & Farbe<, ist gefördert vom Projektfonds Kultur und Schule!

Demokratie schmeckt – und zwar nach Vielfalt! Unter diesem Motto fand vor zwei Wochen im Barmbek°Basch eine besondere Veranstaltung statt, die Kulinarik und politisches Engagement auf humorvolle Weise verband. Im Rahmen der Hamburger Kampagne „GoVote!“ zur Bundestags- und Bürgerschaftswahl konnten Besucher:innen nicht nur über Zutaten für Kartoffelsalat abstimmen, sondern auch darüber diskutieren, was Demokratie ausmacht und wie jede:r sie aktiv mitgestalten kann.
Schon im Vorfeld hatten Gäste des Stadtteiltreffs, des Flohmarkts und des Community Centers Barmbek°Basch die Möglichkeit, über die Zutaten für den perfekten Kartoffelsalat abzustimmen. Das Ergebnis: Vier unterschiedliche Varianten, die während der Veranstaltung gemeinsam verkostet wurden. Ganz nach dem Prinzip: Was gewählt wird, kommt auf den Tisch!
Die Zubereitung der Speisen wurde als unterhaltsame Kochshow inszeniert, die mit viel Humor demokratische Werte vermittelte. Denn: So wie jede Zutat den Geschmack eines Gerichts beeinflusst, so trägt auch jede Stimme zur politischen Gestaltung bei. Nach dem Essen ging es in weiter mit einem Worldcafé, bei dem die Teilnehmenden in kleiner Runde über Demokratie, gesellschaftliches Engagement und die Bedeutung von Wahlen diskutierten. Die 90-minütige Gesprächsrunde war geprägt von angeregtem Austausch und spannenden Perspektiven.
Besonders erfreulich: Aus den Gesprächen entstand ein Podcast, der verschiedene Stimmen und Meinungen zum Thema einfängt und über die Veranstaltung hinaus weiter zum Nachdenken anregt. Einhellige Meinung aller Beteiligten: Es braucht mehr solcher Formate, um Menschen zusammenzubringen und den demokratischen Dialog zu fördern.
„Wat üm’n Tisch is, is üm’n Tisch!“ war mehr als ein gemeinsames Essen – es war ein lebendiges Beispiel dafür, wie demokratische Prozesse spielerisch erfahrbar gemacht werden können. Denn am Ende entscheidet nicht eine einzelne Stimme, sondern das Miteinander über das Gelingen der Demokratie!

(c) Kampagne zur Bundestags- und Bürgerschaftswahl /Demokratiefond Go-Vote Bündnis 2025
Ihr habt etwas zu erzählen? Egal ob Jung oder Alt, ob selbst geschrieben oder selbst gemalt, ob mit Fotos oder mit Videos – alles ist willkommen. Was interessiert dich? Das Thema kannst DU bestimmen. Auf diesem Online Middenmang Magazin könnt ihr loswerden, was euch bewegt.
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Nach kurzer Prüfung durch das Redaktionsteam wird der Beitrag dann im Middenmang-Magazin veröffentlicht.